70 Jahre VHS Oldenburg

Rückblick: Der Tag der offenen Tür in der VHS Oldenburg

VHS Oldenburg – Programm Frühjahr/‌‌​Sommer 2016 ▪ Bild: © Konstantin Yuganov / Fotolia

Das VHS-Haus als einen Ort der Begegnung gestalten – dieses Ziel hat die Volkshochschule mit ihrem Tag der offenen Tür am 6. Februar 2016 mehr als erreicht. Rund 700 Besucher nutzten den Tag, um Kursangebote kennen zu lernen und sich zu informieren.

Impressionen vom Tag der offenen Tür finden Sie in unserer Fotothek.

Beste Stimmung herrschte gleich beim Auftakt: Dynamisch besang der Chor „Womany Voices“ Lebenserfahrungen und Alltagssituationen mit Augenzwickern und jazz-poppigem Einschlag.

Die über 60 kostenfreien Veranstaltungen zu Themen wie z. B. Ernährung, EDV, berufliche Weiterbildung, Fitness und Sprachen waren gut besucht. „Wir freuen uns über das lebhafte Interesse der Oldenburger – aus unserer Sicht war dieser Tag ein voller Erfolg“, so Andreas Gögel, Geschäftsführender Vorstand der VHS Oldenburg.

Mit historischen Dokumenten und Bildern belegt die Jubiläumsausstellung „Ziele erreichen – Zukunft gestalten. 70 Jahre VHS Oldenburg“ die gesellschaftliche Bedeutung von Bildung und Weiterbildung. Ziel der damaligen britischen Militärregierung war die „freie Aussprache zwischen deutschen Männern und Frauen aller Schichten, Bekenntnisse und Altersgruppen“ zu fördern. „Damals wie heute sind Volkshochschulen Orte der Integration. An der Grundüberzeugung, dass Freiheit und bürgerliche Rechte ohne Bildung und Aufklärung nicht zu haben sind, hat sich nichts geändert“, sagt Andreas Gögel.

Dass dabei das Leben durchaus Kurven macht, war in den Vorträgen der Sportlerinnen Sandra Völker und Tina Meier Thema. Die bei Olympia erfolgreiche Profi-Schwimmerin Sandra Völker hat sich aus eigener Kraft und mit Durchhaltevermögen aus einer Insolvenz herausgekämpft, während Tina Meier als Motorradfahrerin nach mehreren Anläufen ihren Traum realisieren konnte, bei der Rallye Dakar unter den 50% der Teilnehmer zu sein, die das Ziel erreichen. Die bekannte Oldenburger Energie-Ökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert stellte in ihrem Vortrag „Energiewende: Hopp oder top?“ dar, dass viele Halbwahrheiten als solche entlarvt werden müssten, um der 2011 ausgerufenen Energiewende zum Erfolg zu verhelfen – z. B. jener Mythos, nach dem die „Erneuerbaren“ kostspieliger seien als CO₂-intensive Energie-Erzeugung.

Als weiteres Jubiläumsprojekt wurde im Mai 2016 die Fotoausstellung „Träumer – Macher – Visionäre. Oldenburger Portraits“ eröffnet.