Ausstellungen

Ausstellungsrückblick 2015

Rückblick

Art und Weise. Malerei von Petra Jaschinski und Kursteilnehmern

6. November 2015 – 10. Juni 2016 – 1. Etage

Das Bild zeigt ein in Öl gemaltes Stillleben bestehden aus einer Schale, in der Äpfel liegen.
Äpfel ▪ Bild: Frauke Völke

Jeder hat seine eigene, unverwechselbare Art und Weise – den eigenen Ausdruck zu finden und zu unterstützen, das ist das Anliegen der freischaffenden Künstlerin Petra Jaschinski als Dozentin für Malerei. So unterschiedlich die Menschen sind, mit denen sie arbeitet, so vielfältig präsentiert sich diese Ausstellung, in der die Arbeiten ihrer Kursteilnehmer selbstbewusst neben ihren eigenen stehen. Jedes einzelne Bild zeigt seinen individuellen Charakter.

Stop ▪ Bild: Petra Jaschinski

Ölmalerei gilt als „klassische Königsdisziplin“ der Kunst – alles ist erlaubt und viele Maltechniken können intuitiv genutzt werden. Mit keiner anderen Farbe erreicht man so wunderbare Farbübergänge und Transparenz.

Am Anfang des eigenen Malprozesses stehen eine Idee und eine Zeichnung, doch während des Malens ist alles möglich. Veränderungen, Übermalungen, Schichtungen, Zerstörung und immer wieder ein Neubeginn.

Jaschinskis Motive befassen sich mit Menschen und Räumen und spiegeln Empfindungen und Wahrnehmung wider. Dabei ist ihr das richtige Maß an Leichtigkeit und Schwere wichtig. Höhen und Tiefen, Licht und Schatten, Transparenz und Pastoses, Linien und Flächen in ein Verhältnis zu setzen, so dass durch die angewendeten Mittel eine bestimmte Stimmung frei wird, die beim intensiven Blick auf den Betrachter überspringt – das liegt ihr am Herzen.

Das Bild zeigt eine Collage mehrerer in Öl gemalter Bilder.
Collage „Art und Weise“. Petra Jaschinski und Kursteilnehmer

Die Ausstellenden: Uta Asseln, Günther Diedenhofen, Gaby Driever-Hamann, Hannelore Fröhlich, Thomas von Häfen, Petra Jaschinski, Anke Kanngießer, Karin von der Lage, Suse Lübbers, Swantje Schiller, Ulf Steitz, Michaela Sutschet, Frauke Völke, Klaas Wiegel

Ausstellungseröffnung

Freitag, 6. November 2015, 18:30 Uhr, VHS-Haus, LzO Forum

Einladungskarte als PDF-Datei zum Download.

Begrüßung

Andreas Gögel, Geschäftsführender Vorstand Volkshochschule Oldenburg e. V.

Einführung

Petra Jaschinski, freischaffende Künstlerin

Die Künstlerin und die weiteren Ausstellenden waren anwesend.

Rückblick

Lichtspiele
Fotografien von den Oldenburger Photo-Amateuren (O.P.A.)

12. Juni 2015 – 20. Mai 2016

Das Bild zeigt eine Collage bestehend aus 27 Fotografien der Oldenburger Photo-Amateure.
Collage von Bildern der O.P.A. ▪ Bild: VHS Oldenburg

Das Thema Lichtspiele hat sich im intensiven Austausch der Oldenburger Photo-Amateure (O.P.A.s) herauskristallisiert, da es viele Freiräume in der Fotografie zulässt. Dies wird auch bei den ausgestellten Fotos der 25 O.P.A.s deutlich. Sie zeigen Arbeiten zu den klassischen Themen Architektur, Natur und Abstraktes gezeigt.

1986 gründeten Teilnehmer von Fotokursen der VHS Oldenburg die Gruppe der Oldenburger Photo-Amateure mit dem Ziel, die Amateurfotografie in allen Belangen zu pflegen und zu fördern. Die Schwerpunkte der Gruppe liegenim gemeinsamen Austausch über Techniken und Bildgestaltung als auch in der Gestaltung und Durchführung von Foto-Ausstellungen.

Rückblick

Meike Becker-Khalfaoui: Zeichen und Spuren
Theo Haasche: Raum schaffen

10. September 2015 – 15. Januar 2016

Meike Becker-Khalfaoui: Zeichen und Spuren

Meike Becker-Khalfaoui

Das zentrale Thema der Künstlerin ist das Menschsein mit seinen seelischen Facetten oder auch das kollektive Verbundensein mit dem universellen Geist. Ihre Bilder, morphologischen Kästen und Linoldrucke nehmen den Betrachter mit auf eine Reise. Ein Spannungsbogen zwischen Gegenwart und entfernten Zeiten entfaltet sich. Archetypisches, Geheimnisvolles, Transzendentes werden spürbar. Strukturen, Farbüberlagerungen, Einritzungen und Auskratzungen legen Zeichen und Spuren frei. Die Reduktion der Bildelemente auf das Wesentliche, immer in der Anmutung von Leichtigkeit und Durchlässigkeit, sind prägnante Aspekte der Arbeiten Meike Becker-Khalfaouis.

Theo Haasche: Raum schaffen

Theo Haasche mit Gitarre ▪ Bild: Petra Jaschinski

Es ist immer wieder faszinierend, die weiße Leinwand in eine Illusion von Raum zu verwandeln, ohne dabei direkt gegenständlich zu arbeiten. Licht und Schatten, Perspektive, Plastizität, Spiegelung, Überlagerung, Hell und Dunkel sind nur einige von vielen Mitteln, die dem Künstler zur Verfügung stehen. Auch Zerstörung und Zufall spielen eine Rolle in den Bildern von Theo Haasche. Doch vor allem ist es die Lust am Auftragen von Farbe, die ihn immer wieder motiviert. Seine Bilder sind selten eindeutig. Erscheint ihm das Bild rätselhaft, umso besser. Rätselhaft kann aber nur etwas sein, das Assoziationen zulässt.

BBK, Bezirksgruppe Oldenburg im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen e. V.

Freundeskreis Bildende Kunst Oldenburg e. V.

Rückblick

Jens Bachmayer: 8 – 15 Hertz
Beate Lama: breaking the elements II

5. Februar – 17. Juli 2015

Jens Bachmayer: 8 – 15 Hertz

Jens Bachmayer, CCW13, Acryl, Bleistift, Faserstift auf Leinwand, 2013
Jens Bachmayer, CCW14.1, Acryl, Bleistift, Faserstift auf Leinwand, 2014

Jens Bachmayers Ausstellung zeigt Werke, die sich deutlich von gegenständlichen oder illustrativen Darstellungen abgrenzen. Vielmehr verdeutlichen sie anhand der künstlerischen Untersuchung von musikalischen und mathematischen Sachverhalten ihre Nähe zum Rationalen, zum Abstrakten und zum geistig Nonverbalen. Die mit Kugelschreiber, Blei- oder Faserstift gezeichnete Linie bildet das Hauptaugenmerk. Sie orientiert sich überwiegend an der senk- und waagerechten Richtung, wird zu Texturen und Mustern verwoben, dient als Koordinatensystem, umschließt Räume oder wuchert als mäanderartige Spur über den Bildraum.

Beate Lama: breaking the elements II

Beate Lama, element fire, Fotoprint, 2013
Beate Lama, element water, Fotoprint, 2013

Die Arbeiten Beate Lamas zeigen sowohl die Verwandlungen in Naturprozessen selbst, als auch den Einfluss des Menschen darauf. Die Gefährdung der Landschaften, der Meere und damit die Gefährdung der einzigen Lebensgrundlage des Menschen selbst, sind ein zentrales Thema. Nahaufnahmen von Naturstrukturen wie Stein- und Holzmaserungen, Wasserbewegungen und andere Naturerscheinungen bilden die Grundlage ihrer Fotografien. Mittels Inversion und gezieltem Entnehmen von Bildanteilen zerfallen die Aufnahmen in unterschiedlichste Strukturformen. Es entstehen neue Landschaften, Zusammenhänge und damit auch neue Einsichten.

BBK, Bezirksgruppe Oldenburg im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen e. V.

Freundeskreis Bildende Kunst Oldenburg e. V.