Ausstellungen

Claus Wettermann: Variationen in Holz

1. Februar 2018 – 15. Juni 2018

Claus Wettermann: o. T., 2012, Pappel geschwärzt ▪ Bild: Claus Wettermann

Meine bildhauerische Arbeit besteht im Schwerpunkt darin, mit der Kettensäge aus Baumstammteilen Skulpturen freier, abstrakter Gestalt zu formen, deren Oberfläche ich zumeist mit einem Handschleifer nachbearbeite. Grund- und Ausgangsformate dieser Arbeiten sind zum einen der Quader in unterschiedlichen Maßen, der mit der Kettensäge durch Schnitte und Brüche in neue Formen abgewandelt wird. Zum an-deren arbeite ich aus kegel- oder zylinderartigen Formstücken Objekte mit „Schichtungen” und „Schuppungen” heraus.

Eine jüngere Art meiner Holzbildhauerei sind ebenfalls weitgehend mit der Kettensäge gefertigte Wandarbeiten/Reliefs, die in dieser Ausstellung gezeigt werden. Auch sie sind freie Formen - mit wenigen Ausnahmen in der Darstellung von Wellen. Ebenso wie meine Skulpturen sind die Reliefs überwie-gend geschwärzt, ein geringerer Teil ist geweißt. Die Schwärzung wähle ich jeweils dort, wo das Schwarz die Konturen der Objekte, ihre Licht-/Schattenwirkung besonders stark zur Geltung bringt und den Werken so ein hohes „optisches Gewicht“ gibt. Ich verwende unterschiedliche heimische Holzarten. Skulpturen für den Außenbereich sind etwa aus Esche und Eiche gearbeitet, die hier ausgestellten Reliefs zumeist aus leichterem Holz wie Pappel und Kastanie.

Text: Claus Wettermann

Zum Künstler

Claus Wettermann ▪ Bild: Claus Wettermann
Seit 2008
Mitglied im BBK Oldenburg
1941
in Seefeld/Oldenburg geboren
Später
Kunsterzieherische Ausbildung an der Oberschule Nordenham/ Unterweser bei Rudolf Matthis (Herausbildung des Verständnisses und Empfindens für Kunst sowie für künstlerisches Schaffen)
1964–1983
Journalist bei der Deutschen Presse-Agentur Hannover, Hamburg und beim dpa-Bundesbüro Bonn
1983–1990
Journalist beim Kölner Stadt-Anzeiger
1990–2001
Chefredakteur beim Delmenhorster Kreisblatt
1990–2001
Wachsendes Interesse für die bildende Kunst, insbesondere die zeitgenössische Bildhauerei der abstrakten, stark reduzierten Formen in Eisen, Stahl und Holz; Anregungen auch in persönlichen Begegnungen mit Künstlern und Künstlerinnen dieses Bereiches
Seit 2004
Holzbildhauerische Arbeit als Autodidakt
Seit 2005
Ausstellungen in Norddeutschland, Holland, Belgien

In Kooperation mit der BBK Bezirksgruppe Oldenburg im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen e. V.

Diese Ausstellung wird gefördert durch den Freundeskreis Bildender Künstlerinnen und Künstler in Oldenburg e. V.