Ausstellungen

Petra Timmas: hidden

17. September 2020 – 7. Januar 2021, 2. Etage

Petra Timmas sitzt an einem Arbeitstisch in ihrem Atelier. Im Hintergrund scheint grünes Laub von Bäumen und Sträuchern durch ein großes Fenster.
Petra Timmas ▪ Bild: Dorte Peperkorn
Petra Timmas Ausstellung „hidden“ ist vom 17. September 2020 bis zum 7. Januar 2021 im VHS-Haus in der Karlstraße zu sehen.
Anthozoa Nr. 1, 2020, Porzellan ▪ Bild: Petra Timmas
Petra Timmas Ausstellung „hidden“ ist vom 17. September 2020 bis zum 7. Januar 2021 im VHS-Haus in der Karlstraße zu sehen.
Aus der Serie Winterwasser Nr. 16, 2020, Tusche ▪ Bild: Petra Timmas
Petra Timmas Ausstellung „hidden“ ist vom 17. September 2020 bis zum 7. Januar 2021 im VHS-Haus in der Karlstraße zu sehen.
Moorwasser, 2017, Tusche ▪ Bild: Petra Timmas

In meinen Zeichnungen und Malereien geht es vielfach um die stillen Momentaufnahmen der eher unscheinbaren Ansichten in der Natur: ein Stück Graben, eine Böschung, eine Spiegelung - die Ruhe, das Warten, das Sein der Dinge und ihre Schönheit auf den zweiten Blick. Mich faszinieren die unübersichtlichen Strukturen, wie sie im Wald, besonders im Dickicht und Unterholz vorkommen. Da, wo das genaue kognitive Erfassen an seine Grenzen stößt, beginnt für mich der malerische Prozess im Spannungsfeld zwischen konkreten Bildinhalten und Zerfließendem. Die Tuschezeichnung erlaubt die ganze Bandbreite zwischen weichen Verläufen und konkreten Setzungen bis hin zum tiefsten Schwarz. Einige Arbeiten, z. B. Moor sind in dem urtümlichen Darsswald in Mecklenburg-Vorpommern entstanden, an-dere, wie die Serie „Winterwasser“ in der nahen Umgebung meines Wohnortes im Oldenburger Land.

Das titelgebende Thema „hidden“ ist inspiriert vom Leben in den noch weniger erforschten Orten wie der Tiefsee und dem apokalyptischen Gedicht „The Kraken“ von Alfred Tennyson. Neben den Zeichnungen und Malereien zeige ich eine Reihe von Objekten, die sich mit Urformen der Natur auseinandersetzen. Dabei experimentiere ich mit Papier, Wachs und arbeite mit Ton und Porzellan. In den Ovoiden beschäftige ich mich mit dieser in der Natur so häufig vorkommenden Form der Kapsel, des Samens oder des Eiförmigen, die auch für den Menschen schon von alters her einen starken Symbolgehalt hat, mit der ewigen Frage nach Leben und Auferstehung.

Text: Petra Timmas

Zur Künstlerin

www.petra-timmas.de

1983 - 1988
Studium Textildesign in Reutlingen

1998 - 2000
Gaststudentin im Freien Zeichnen bei Prof. Geilen und Reiner Tintel an der Fachhoch-schule Bielefeld
Druckgrafik bei Detlef Hagenbäumer

Einzelausstellungen (Auswahl)

2019
„hopeful nature“, Seemannskirche Prerow
2015
„Wir sind Südschweden“, Bodstedter Gemeindehaus
2013
Installation in der Bodstedter Scheune
2009
Dialog Weberei, Bielefeld
2007
„Frag‘ doch...!“ Lohmannshof, Bielefeld

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2019
„Wald und Wasser“, BBK-Galerie, Oldenburg
2017
„Taufrisch“, Stadtmuseum Oldenburg
„Kunst aus Papier“, BBK Oldenburg
2015
„Rast-los“, Palais Rastede
Anonyme Zeichner, Berlin
„EigenKartig“, BBK Oldenburg
2014
„Die Fraßmaschine“, BBK Bielefeld
2013
Sommerstaffel, Düsseldorf
„Alles rund“, Kunsthaus Troisdorf
2012
Duality, Bonn
Connect, Bielefeld
2011
„Paderborner Wintersalon“, Raum für Kunst, Paderborn
2009
BBK, Aachen
„Vom Himmel auf Erden“, Palais Rastede
2008
BBK, Köln
2006
Galerie 61, Bielefeld
Künstlerinnenpost, Marta Foyer, Herford
2005
„Leicht und Schwer“, Süsterkirche, Bielefeld

Kooperationspartner

BBK, Bezirksgruppe Oldenburg im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen e. V.

Kooperationspartner und Förderer

Freundeskreis Bildende Kunst Oldenburg e. V.