Kunst und Kultur

Keramiken aus Terrakotta

Von Anke H. Otto

Herstellung eines Terrakotta-Werkstücks, Foto: Anke H. Otto

Terrakotta gehört mit zu der Gruppe der Irdenware, die sich durch ihre Tonfarbe, deren Oberflächengestaltung und den Brennbereich charakterisiert. Unter Terrakotta kann man sowohl fein- als auch grobkeramische Erzeugnisse fassen, die in der Regel unglasiert bleiben.

Terrakotta-Herstellung, Foto: Oldenburger Photo-Amateure

In den Kursen können figürliche oder auch gebrauchs- bzw. baukeramische Stücke hergestellt werden. Die Formgebung erfolgt durch Drücken, Modellieren und Montieren mit Hilfe von Formhilfen oder Freihand. Ihr Dekor erhalten die Werkstücke durch Prägen, Drücken oder Ritzen der noch feuchten Oberfläche, die zusätzlich mit farbigen flüssigen Tonschlicker bemalt werden können.

Terrakotta-Herstellung, Foto: Oldenburger Photo-Amateure

Nach einer ausreichenden Trockenphase erfolgt bei 1140°C der so genannte Glattbrand im Elektroofen. Die Werkstücke sind frostfest und können das ganze Jahr über im Freien stehen.

Terrakotta Herstellung, Foto: Anke H. Otto

Gestalterisch bieten Terrakottakeramiken einen großen Spielraum in der Herstellung von individuellen Werkstücken. Die populären Gegenstände für den Garten lassen sich auch effektvoll mit weiteren organischen Materialien ergänzen und zu Kleinkunstwerken wie beispielsweise Stelen kombinieren.