Aktuelles

VWG-Bus ab Anfang April mit VHS-Design unterwegs

VWG-Bus mit VHS Design ▪ Bild: Volker Kunkel Fotografie / VHS Oldenburg

In einem anderen 2020 wollten wir mit Ihnen um diese Zeit 100 Jahre VHS Oldenburg feiern. Nun schauen wir Tag für Tag, Woche für Woche auf die gegenwärtige Lage und wünschen uns, dass unsere Gesellschaft in dieser Krise zusammenhält und unsere VHS bald wieder ein Ort der Bildung, Begegnung und Kultur ist.

Mit dem VWG-Bus wird ab April trotzdem ein kleines Stück Jubiläum im Oldenburger Stadtbild unterwegs sein.

Wir bedanken uns herzlich bei der Öffentlichen Versicherung Oldenburg und der VWG Oldenburg für ihre freundliche Unterstützung und freuen uns auf die offzielle Übergabe mit allen Beteiligten, wenn dies wieder möglich ist.

Erfolgreiches Lernen im Stadtteiltreff

Ein Anliegen des Regionalen Grundbildungszentrum (RGZ) der VHS Oldenburg ist es, mit aufsuchender Bildungsarbeit Barrieren in der Weiterbildung abzubauen. Dazu gehören u. a. Offene Lernwerkstätten in Stadtteiltreffs, in denen Erwachsene ihre Schriftsprache verbessern können.

Im Rahmen des Projektes „Lernen im Stadtteiltreff“ (LiSt) hat das RGZ sein Engagement im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. U. a. wurde mit „Schriftkram im Alltag“ ein Info-Heft erarbeitet, das zu Themen wie „Rund um die Wohnung“ oder „Rund um die Arbeit“ Informationen in einfacher Sprache vermittelt. Um die Erfahrungen aus dem Projekt weiterzugeben, sind der Erfahrungsbericht „Offene Lernwerkstatt“ sowie ein Film entstanden, der auf dem YouTube-Kanal des abc-Projektes zu sehen ist.

Weiteres zur Arbeit des RGZ und zum Projekt finden Sie auf der Website des abc-Projektes. Dort stehen außerdem das Info-Heft „Schriftkram im Alltag“ und der Erfahrungsbericht zum kostenlosen Download bereit: Zur Website des abc-Projektes.

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„oeins aktuell – Corona Spezial-Sendung“ – Geschäftsführender Vorstand Andreas Gögel zu Gast im Lokalsender Oldenburg Eins

Unser Geschäftsführender Vorstand Andreas Gögel war zu Gast in der ersten Folge der neuen „oeins aktuell – Corona Spezial-Sendung“ von Oldenburg Eins. Das Gespräch beginnt ab Minute 10:08.

Wer die Ausgabe im TV verpasst hat, kann sie hier auf dem YouTube-Kanal von Oeins nachsehen.

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„CEWE Photo Award 2019“ an unseren Wänden

v. l. Thomas Mehls (Vorstand Marketing & Neue Geschäftsfelder, CEWE), Andreas Gögel (Geschäftsführender Vorstand, VHS) und Bastian Freese (Fotokultur-Marketing, CEWE) ▪ Bild: VHS Oldenburg

Am Freitag eröffneten wir gemeinsam mit CEWE die Ausstellung „CEWE Photo Award 2019“. Sie zeigt eine Auswahl der besten Fotos aus allen zehn Kategorien des weltweit größten Fotowettbewerbs, wie etwa: Sports, Animals, Food oder Nature. Die Ausstellung ist bis zum 29. Mai 2020 bei uns zu sehen.

Mehr zur Ausstellung: „CEWE Photo Award 2019“.

Mehr Aufmerksamkeit für präventive Krisenintervention

Katja Keul und Konstantin Bärwarldt (Mitte) mit Moderator Peter Meiwald (Europäische Föderalisten, li.) und Claudia Grove (Bildungsmanagement Mensch und Gesellschaft VHS Oldenburg, re.) ▪ Bild: VHS Oldenburg

Wie kann und sollte gehandelt werden, um globale Konflikte zu verhindern? Diese Frage war am Donnerstag, 27. Februar, Thema einer gemeinsamen Diskussionsrunde mit den Europäischen Föderalisten Oldenburg und dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems. Als Gäste begrüßten wir Katja Keul, Sprecherin für Abrüstungs- und Rechtspolitik von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, und Konstantin Bärwaldt, Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung, in unserem LzO Forum.

Gleich zu Beginn machten die Gäste deutlich, dass die Ausgangsfrage nicht mit einfachen Lösungen beantwortet werden könne. Globale Herausforderungen – wie z. B. Klimaveränderungen und der damit zusammenhängende Kampf um Ressourcen oder die steigende Tendenz zur Nationalstaatlichkeit und Ablehnung gemeinsamer Regeln – erschwerten laut Katja Keul eine internationale Zusammenarbeit beim Krisenmanagement. Die nötige Berücksichtigung aller Wirkungen auf Regierungen, die Zivilbevölkerung, die beteiligten Konfliktparteien sowie auf wirtschaftliche Zusammenhänge erhöhten laut Konstantin Bärwaldt die Komplexität der Aufgabe. Ein „Friedens-TÜV“ könnte Maßnahmen evaluieren, um den viel zitierten „Primat des Zivilen“ mit Blick auf alle Interessen in verbindliches politisches Handeln zu übersetzen.

Neben präventiven Maßnahmen waren Militärinterventionen Thema der Diskussion. Den knapp 150 Milliarden Dollar, die laut OECD im Jahr 2017 für Entwicklungshilfe ausgegeben wurden, stehen laut dem Friedensforschungsinstitut in Stockholm (SIPRI) in 2018 weltweit 1.800 Milliarden Dollar für Rüstung gegenüber. Angesichts dieser unterschiedlichen Wertigkeit plädierten Katja Keul und Konstantin Bärwaldt abschließend einstimmig dafür, die Erfolge präventiver Krisenintervention stärker in die Öffentlichkeit zu tragen, um so deren Sinnhaftigkeit in den Fokus der Aufmerksamkeit zu stellen.

„Oldenburg – Lauf durch die Nacht“ – die Strecke.

Save the Date Nachtlauf 2020 ▪ Bild: VHS Oldenburg

Vom 22. auf den 23. August starten wir in den dritten Lauf durch die Nacht. In diesem Jahr gibt es neben den bekannten Distanzen (10 Kilometer, Halbmarathon und Marathon) neue Kategorien für Kurzstreckenfans: Erstmals bieten wir auch eine Distanz von 5 Kilometern an – als Lauf und als Nordic Walking-Strecke!

Auf welchem Weg es Sie durch die Oldenburger Nacht führt, erfahren Sie ab sofort unserer Seite zu Oldenburg – Lauf durch die Nacht 2020.

Unsere Talkrunde zum Thema Europa

Im November 2020 findet die Talkrunde zum gegenwärtigen Schwerpunktthema „Zukunft beginnt heute“ statt.
Andreas Gögel mit den Gästen der Talkrunde v. l.: Dieter Meyer, Theodor Douwes, Prof. Dr. Gunilla Budde, Andreas Gögel, Maximilian Kürten ▪ Bild: VHS Oldenburg

„Europa: Bewegen. Erleben.“ war das Thema unserer Talkrunde, mit der wir am 30. Januar unseren Europa-Schwerpunkt des Jahres 2019 abgeschlossen haben. Andreas Gögel, Geschäftsführender Vorstand der VHS, kam mit Oldenburger Persönlichkeiten ins Gespräch, denen Europa aus ihren jeweiligen Perspektiven nahe ist:

Prof. Dr. Gunilla Budde, Professorin für Deutsche und Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sieht den Austritt Großbritanniens aus der EU als großen Verlust für die Menschen Europas. Angesichts der Spuren von Krieg und Gewalt der beiden Weltkriege, betrachtet sie die Geschichtsvergessenheit, die im Austritt zum Ausdruck käme, mit Sorge.

Theodor Douwes, Vorsitzender der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Oldenburg, konnte die Entwicklung des Kontinents auf seine historischen Ursprünge zurückführen und bezog Begegnung durch Sprache und Kultur in seine Überlegungen ein.

Dieter Meyer (Beratungsgesellschaft MCon), Europe Direct Oldenburg, berät u. a. den Mittelstand in EU-Förderangelegenheiten und Projektentwicklung. Er kennt das Spannungsfeld rund um die Verwaltung von EU-Projekten sehr gut. Bei aller berechtigten Kritik an zu viel Bürokratie plädierte er aber dafür, auch die Erfordernisse an Chancengerechtigkeit und Ausgleich zwischen den Ländern und Regionen wahrzunehmen.

Maximilian Kürten, Schüler des 12. Jahrgangs des Herbartgymnasiums und Mitinitiator des Projekts SimEP (Simulation des Europäischen Parlaments) warb mit seinen Beiträgen für die Aufgeschlossenheit seiner Altersgruppe und sprach sich dafür aus, dass die Chancen und Möglichkeiten und positiven Aspekte der EU bei den Menschen in Europa ankommen müssten.

Interessierte und kundige Beiträge aus dem Publikum rundeten den Abend in der VHS ab. Die Talkrunde wird am Montag, 17. Februar um 19:00 Uhr beim Lokalsender Oldenburg Eins ausgestrahlt. Zum Livestream von Oldenburg Eins.