Dr. Klaus Thörner
- Von der Franzosenzeit (1811-1813) bis zur Reichspogromnacht 1938 prägten jüdische Zuwander*innen das Oldenburger Geschäftsleben. Sie entwickelten die Mode, die Technik, die Verkehrmittel, eröffneten Reisebüros und verfügten u. a. über eine Lichtfabrik und zwei Großdanpfwäschereien. Auf der Stadtführung begeben wir uns auf die Spuren dieses ausgelöschten Geschäftslebens.
- Fehlendes Demokratieverständnis der Bevölkerung war eine wesentliche Ursache für den frühen Aufstieg des Nationalsozialismus in Oldenburg. Bereits im Mai 1932 gewann die NSDAP die demokratischen Wahlen und übernahm die Regierung im Freistaat Oldenburg. Auf diesem Stadtrundgang wird den Spuren des Nationalsozialismus in Oldenburg und seinen jüdischen Opfern nachgegangen. Der Rundgang eignet sich auch für Multiplikatoren, die das Konzept an Schulen oder anderen Bildungseinrichtungen anbieten möchten. Er endet in der Peterstraße.