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Sprachen lernen und Filme im Original mit deutschen Untertiteln genießen!

In Kooperation mit dem Casablanca Programmkino, Johannisstraße 17, Oldenburg

Eintritt 11,00 €/ 10,00 € ermäßigt für VHS-Teilnehmer*innen. Ermäßigungstickets erhalten Sie im Kundenzentrum.

 

Welcome Venice

Sonntag, 25. September 2022 um 11.00 Uhr: Italienisch

Die Brüder Pietro und Alvise gehören zu einer alten Fischerfamilie aus Giudecca, einer der Inseln, aus denen die Stadt Venedig besteht. Ihr Leben kollidiert vor dem Hintergrund des unaufhaltsamen Wandels, der die Realität und die Identität Venedigs und seiner Bewohner verändert: Der zunehmende Einfluss des globalen Tourismus verändert die Beziehungen zwischen der Stadt und ihren Bewohnern. Obwohl es anstrengend und einsam ist, möchte Pietro weiterhin "moeche", die typischen Krebse der Lagune, fischen; Alvise hingegen sieht in seinem Elternhaus die Möglichkeit, neu anzufangen, indem er Beziehungen zur Immobilienelite aufnimmt, die die Stadt beherrscht. Der Konflikt greift schließlich auf die ganze Familie über.

„Diese leidenschaftliche und bewegende Elegie auf eine ebenso verhasste wie ökonomisch und soziologisch fatale Veränderung weckt große Sehnsucht nach der Schönheit, deren Kinder wir sind und die wir bereits verraten haben oder dabei sind in diesen Jahren zu verraten.“ – Goffredo Fofi, Internazionale.

Von Andrea Segre mit Paolo Pierobon, Andrea Pennacchi, Ottavia Piccolo u.a., Italien 2022, 103 Minuten, ital. OmU.

Belfast

Sonntag, 16. Oktober 2022 um 11.00 Uhr: Englisch

Sommer 1969 in Belfast: Der neunjährige Buddy ist Sohn einer typischen Arbeiterfamilie in der nordirischen Hauptstadt. Er liebt Kinobesuche, Matchbox-Autos und seine Großeltern. Als aber die gesellschaftspolitischen Spannungen zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland eskalieren und es sogar in der friedlichen Nachbarschaft zu grausamen Gewalttaten kommt, endet Buddys Kindheit mit einem Schlag....

„Belfast“ der persönlichste Film von Kenneth Branagh, eine Erinnerung an seine Kindheit und eine Hommage an seine Heimatstadt Belfast.

Von Kenneth Branagh mit Jude Hill, Caitríona Balfe, Judi Dench u.a., GB 2021, schwarz-weiß, 98 Min., engl. OmU.

Der schlimmste Mensch der Welt / Von Verdens verste menneske

Sonntag, 20. November um 11.00 Uhr: Norwegisch

Wo ist die Zeit geblieben? Julie wird bald dreißig und kann es nicht glauben. Während ihr knapp 15 Jahre älterer Freund Aksel als Comic-Autor Erfolge feiert, blickt sie auf einige abgebrochene Studiengänge zurück. Was soll sie nur mit ihrem Leben machen und was will sie selbst eigentlich? Bei einer Hochzeitsparty trifft sie Eivind – er ist jung, voller Energie und will ebenfalls keine Kinder haben - Liebe auf den ersten Blick? Zum ersten Mal ist sich Julie ihrer Sache sicher, doch schon bald sind da wieder diese Zweifel...

Von Joachim Trier mit Renate Reisve, Maria Grazia Di Meo u.a. NOR 2021, 128 Min., norweg. OmU.

Maixabel – Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hoffnung

Am Sonntag, 18. Dezember 2022 um 11.00 Uhr: Spanisch

Maixabel ist die Witwe eines bei einem Anschlag getöteten Politikers, Ibon der verurteilte Mörder, der zur baskischen Untergrundorganisation ETA gehörte. In ihren Film erzählt Icíar Bollaín („El Olivo“, „Yuli“, „Rosas Hochzeit“) die Geschichten von Maixabel und Ibon parallel und über einen Zeitraum von 10 Jahren, vom Anschlag bis zu dem Vorschlag Ibons, sich mit Maixabel treffen zu wollen. In Maixabels Umfeld stößt der Vorschlag auf Ablehnung, nur Maixabel ist sich da nicht so sicher…

Basierend auf einer wahren Geschichte ist„Maixabel“ist ein kraftvolles, sensibles Drama über Schuld und Vergebung, das unter die Haut geht.

Von Icíar Bollaín mit Blanca Portillo, Luis Tosar, María Cerezuela u.a., ES 2021, 115 Min., span. OmU.

Wie im echten Leben / Ouistreham

Sonntag, 15. Januar 2023 um 11.00 Uhr: Französisch

Die renommierte Schriftstellerin Marianne arbeitet an einem neuen Buch über die wenig beachtete Arbeiterschicht, die Menschen, die gerade genug zum Überleben verdienen und dennoch die Welt am Laufen halten. Also reist sie in die nordfranzösische Hafenstadt Caen und gibt sich im Jobcenter als arbeitslose, geschiedene Frau aus, die verzweifelt auf der Suche nach einem Job ist. Sie findet eine Stelle als Putzfrau und lernt dabei eine Reihe anderen Frauen kennen, die denselben Knochenjob machen. Doch schon bald belastet Mariannes wahre Identität die aufkeimende Freundschaft zu der alleinerziehenden Mutter Christèle und den anderen Frauen...

Von Emmanuel Carrère, frei nach dem Buch Putze: mein Leben im Dreck! von Florence Aubenas. Mit Juliette Binoche, Hélène Lambert u.a., F 2021, 106 Min., frz. OmU.