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„Heimat ist bunt!“ Gabriele Driever-Hamann gewinnt Publikumspreis

Adreas Gögel überreicht Gabriele Driever-Hamann ihren Gewinn. ▪ Bild: VHS Oldenburg

Sie haben entschieden: „Blick in die Seele eines Pferdes“ von Gabriele Driever-Hamann ist Ihr Favorit unserer Ausstellung „Heimat ist bunt!“. In der Nahaufnahme eines Pferdeauges hat Gabriele Driever-Hamann ihre Kindheitserinnerungen an das Ammerland in Ölfarben auf Leinwand festgehalten. Am Montag, 25. März überreichte ihr Andreas Gögel, Geschäftsführender Vorstand, den Publikumspreis in Form von Postkarten ihres Motives sowie eines VHS-Bildungsgutscheins.

Im Rahmen unseres letztjährigen Schwerpunktthemas „Heimat: Bleiben. Suchen. Finden.“ riefen wir im Frühjahr 2018 Menschen aus Oldenburg und Umgebung dazu auf, ihre Gedanken zum Begriff Heimat künstlerisch festzuhalten. 39 Werke, neben Gemälden unter anderen auch Gedichte, Stickereien und Fotografien, bildeten die Ausstellung „Heimat ist bunt!“, unter denen das Publikum seinen Favoriten wählen konnte. Die Ausstellung ist noch bis zum 26. April auf der ersten Etage des VHS-Hauses in der Karlstraße zu sehen. Der Katalog zur Ausstellung ist für 10 Euro im Kundenzentrum der VHS erhältlich.

Verleihung des Integrationspreises in der VHS Oldenburg

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Integrationspreises ▪ Bild: Sascha Stüber
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt die Gäste der Preisverleihung ▪ Bild: Sascha Stüber

Am Freitag, 22. März verlieh die Stadt Oldenburg ihren Integrationspreis 2018 im LzO Forum der VHS Oldenburg. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und die Integrationsbeauftragte Aliz Müller zeichneten drei herausragende Projekte aus, die sich im vergangenen Jahr in Oldenburg für Integration stark gemacht haben. Eine Jury unter Leitung der Sozialdezernentin Dagmar Sachse wählte sie unter 18 Vorschlägen aus. Ausgezeichnet wurden die Projekte „amiko, ich kann was!“, „Convivencia – für ein friedliches Zusammenleben“ und „Jugend fördert Jugend – Engagement der Jugend für das Ehrenamt“.

„amiko, ich kann was!“ ist eine Kooperation zwischen den Ehrenamtlichen des amiko-Projekts, dem Bildungszentrum für Technik und Gestaltung Oldenburg, dem CJD Jugendmigrationsdienst und dem kreativ:LABOR. Junge Geflüchtete erhalten hier Unterstützung beim Verbessern ihrer Deutschkenntnisse, bei Behördengängen oder dem Einstieg in den Arbeitsmarkt. Mehr zu amiko können Sie auf der Facebook-Seite des Projektes lesen.

„Convivencia – für ein friedliches Zusammenleben“ war eine Kooperation von Gabriele Hoeltzenbein und der Kirchengemeinde St. Willehad mit dem Präventionsrat, der Deutsch-Syrischen Gesellschaft Oldenburg und der Katholische Hochschulgemeinde Oldenburg. Aus dem Projekt entstand eine Ausstellung mit Bildern geflüchteter und deutscher Kunstschaffender, die von einem interkulturellen Rahmenprogramm in Form von Lesungen, Konzerten oder Filmvorführungen begleitet wurde.

„Jugend fördert Jugend – Engagement der Jugend für das Ehrenamt“ ist ein Projekt des Krusenbuscher SV, an dem sich Lehrkräfte der Grundschule Krusenbusch und der IGS Kreyenbrück beteiligten. Mit Hilfe des Fußballs begeisterten sie junge Migrantinnen für die Vereinsarbeit und qualifizierten sie u. a. auch als Übungsleiterinnen und Junior-Coaches.

Besuch in der NWZ-Redaktion

Bild: Pixabay

Der regionalen Tageszeitung wurde in einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen die höchste Glaubwürdigkeit zugesprochen. Bevor sie auf Ihrem Frühstückstisch landet, haben zahlreiche Menschen Arbeit und Mühe investiert. Bei einer Besichtigung des NWZ-Medienhauses am Dienstag, 2. April, um 18:00 Uhr, werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Entstehung Ihrer regionalen Tageszeitung.

TV-Tipp: „Oldenburg 360°“ zum Thema Europa

Gerhard Snitjer (li.) mit seinen Gesprächspartnern ▪ Bild: VHS Oldenburg

Wo steht Europa? Auf der Kippe? Die Sorge um ein deutliches Erstarken (rechts)nationaler Parteien nach den Europa-Wahlen im Mai treibt viele Menschen um, denen eine EU der offenen Grenzen und des Friedens am Herzen liegt. Steffen Akkermann – Europäische Föderalisten Oldenburg e. V., Hans-Christian Petersen – Seebrücke Oldenburg und Julian Maskow – P.L.U.S. (Politik. Leben. Umwelt. Sicherheit) e. V. tauschen sich im Gespräch mit Moderator Gerhard Snitjer über die Risiken für Demokratie und Menschenrechte, bürgerschaftliches Engagement und notwendige Initiativen aus.

Die aktuelle Ausgabe unserer Gesprächsrunde „Oldenburg 360°“ zum Thema „Wo steht Europa?“ sehen Sie in der Mediathek von Oldenburg Eins.

Wir müssen reden. - Europa ohne Russland?

Das Podium von „Wir müssen reden.“ ▪ Bild: L. Ruhsam

Vor einem ausgesprochen interessierten Publikum diskutierten am Donnerstag, 14. März im vollbesetzten LzO Forum der VHS Oldenburg Peter Franke, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften e. V., Prof. Dr. Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, Christoph Kluska, Vertriebsleiter bei Pflanzen-Bruns, einer der größten Baumschulen Europas, und Manfred Cybalski, Außenwirtschaftsberater der Außenhandelsstelle der niedersächsischen IHK in den Nachfolgestaaten der UDSSR darüber, wo die Herausforderungen im Umgang mit dem großen östlichen Nachbarn der EU liegen. Die Veranstaltung war eine Kooperation der VHS Oldenburg mit dem Europäischen Föderalisten Oldenburg e. V. und der Gesellschaft Deutschland-Russland-Dragestan.

Alle Beteiligten auf dem Podium betonten vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen Perspektiven und langjährigen Erfahrungen, dass Chancen zu Wiederannäherung und vertrauensvoller Zusammenarbeit in einer Intensivierung wirtschaftlicher Kontakte bestehen würden. Bei aller politischer Differenz mit dem Putin-Regime sei es möglich – und erforderlich, Beziehungen zu den Menschen aufzunehmen und zu pflegen. „Einfach hinfahren und Menschen kennen lernen“, empfahl Prof. Dr. Susanne Schattenberg.