Aktuelles

Arbeiten an der Telefonleitung am VHS-Standort in Wardenburg

VHS Hatten + Wardenburg

Am Dienstag, 28. Mai werden in unserer Außenstelle VHS Hatten + Wardenburg am Standort Wardenburg Umstellungen an der Telefonleitung vorgenommen. An diesem Tag kann es dazu kommen, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Patenbergsweg telefonisch nicht erreichbar sind. Wir informieren Sie, sobald am 28. Mai die Erreichbarkeit wieder gewährleistet ist.

Café Kurswechsel – Öffnungszeiten im Mai und Juni

Christi Himmelfahrt und Pfingsten stehen vor der Tür, deshalb verändern sich zeitweise die Öffnungszeiten des Café Kurswechsel:

  • Donnerstag, 30. Mai bis Freitag, 31. Mai : geschlossen
  • Samstag, 08. Juni bis Montag, 10. Juni: geschlossen
  • Dienstag, 11. Juni, geöffnet von 8:00 bis 16:00 Uhr

Eine Übersicht der Öffnungszeiten finden Sie in diesem PDF.

Vortrag und Diskussion: Weltordnung ohne den Westen? Russlandexperte Gernot Erler zu Gast in der VHS

Dr. h. c. Gernot Erler ▪ Bild: privat
Bild: Verlag Herder

In seinem politischen Essay „Weltordnung ohne den Westen? – Europa zwischen Russland, China und Amerika“ befasst sich Dr. h. c. Gernot Erler ausführlich mit der Rolle Europas und Deutschlands in einer neu entstehenden Weltordnung. Am Donnerstag, 23. Mai um 19:00 Uhr ist er für einen Vortrag mit anschließender Diskussion im LzO Forum der VHS Oldenburg zu Gast. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Buch Brader statt.

Als er sich im Frühjahr 2018 aus dem Bundestag verabschiedete, blickte Dr. h. c. Gernot Erler auf drei Jahrzehnte politischer Erfahrung zurück. Mit vier Jahren als Staatsminister im Auswärtigen Amt und einer ebenso langen Zeit als Russland-Beauftragter des Bundestages, gilt er als Experte für osteuropäische Politik. Ein Schwerpunkt, der sich schon zu Studienzeiten in seiner Vita erkennen lässt – so studierte er u. a. slawische Sprachen und war als wissenschaftlicher Assistent am Seminar für osteuropäische Geschichte in Freiburg tätig.

Sein Ausscheiden als Berufspolitiker fällt mit einer erneut sehr angespannten politischen Beziehung zu Russland zusammen. Schon im Sommer 2017 mahnte Gernot Erler in einer Rede anlässlich der Vorstellung des Friedens­gutachtens der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik an, dass das gute Verhältnis zu Russland nach dem Kalten Krieg vor allem als Fehlwahrnehmung des Westens verstanden werden müsse. Russland – und auch China – stünden heute an dem Punkt, eigene Wertesysteme zu schaffen, statt sich den Vorstellungen der USA und Westeuropas unterzuordnen.

Alles international: Lernen und Arbeiten in Europa

Gerhard Snitjer mit seinen Gästen (v. l. n. r.): M. Baudelet, F. Blum, S. Kehrholff und N. Hardwick ▪ Bild: VHS Oldenburg

Am Freitag, 24. Mai gibt es eine neue Ausgabe unserer Gesprächsrunde Oldenburg 360°.

Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag von 1963 ist ein funktionierendes Beispiel: Austausch und Begegnung junger Menschen bergen Chancen für die Menschen und Kultur des je anderen Landes. Viel später entstand mit dem Erasmus-Programm ein Fördermodell für's Studieren und Arbeiten in der gesamten EU. Welche individuellen und gesellschaftlichen Chancen in den internationalen Verbindungen stecken, darüber spricht Moderator Gerhard Snitjer mit Magali Baudelet, Bildungsmanagement Sprachen an der VHS Oldenburg, Felicia Blum, Schülerin an der Graf-Anton-Günther-Schule, Nils Hardwick, Europäisches Jugendinformations-Netzwerk eurodesk und Silke Kehrholff, Fachbereichsleiterin für internationale Beziehungen an der BBS Wechloy.

Oldenburg 360° zum Thema Lernen und Arbeiten in Europa sehen Sie am Freitag, 24. Mai um 19:00 Uhr im Livestream von Oldenburg Eins.

Parteien standen zur Europawahl Rede und Antwort

Die Gäste des Podiums (v. l. n. r.): Dr. S. Gehrold, T. Althaus, S. Steffgen, K. Büschen und V. von Cramon mit Organisatorin Derya Yildirim (Verein P.L.U.S.) ▪ Bild: VHS Oldenburg

Am 26. Mai finden in Deutschland die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Vorab hatten wir gemeinsam mit dem Verein P.L.U.S. (Politik. Leben. Umwelt. Sicherheit.) am Dienstag, 14. Mai zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Parteien gaben Auskunft über ihre Haltung und Ideen zur EU im Hotel Meiners in Hatterwüsting.

Für eine kontroverse Diskussion sorgte vor allem das Thema Migration. Dr. Stefan Gehrold (CDU) sieht die USA und Kanada als positive Beispiele einer Multikulturalität. Damit dies auch in Europa gelingen kann, müsse der Grenzschutz verstärkt, das Dublin-Abkommen umgesetzt und müssten Fluchtursachen behoben werden. Kerstin Büschen (FDP) schließt sich in Sachen Grenzschutz an und sieht einen wesentlichen Auftrag darin, die Grenzschutzbehörde Frontex auszubauen. Susanne Steffgen (DIE LINKE) sieht den Fokus auf der Beseitigung von Flüchtlingsgründen und nennt hier vor allem den Stopp für die Ausbeutung von Rohstoffen und von Waffenexporten. Als Vetreter der AfD fordert Thorsten Althaus im Sinne eines „Europa der Vaterländer“ die Nationalstaatsgrenzen zu schützen und „keine Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen“ aufzunehmen. Viola von Cramon (Bündnis90 / DIE GRÜNEN) erinnert daran, dass nach der Genfer Konvention alle Asylsuchenden aufgenommen werden müssen. Die Steuerung der legalen Zugangswege sei dafür zwingend notwendig. Auch abseits der Migrationspolitik zeigten die Fragen des Publikums zu Themen wie Landwirtschaft, Klimawandel, Wirtschaftspolitik und Uploadfiltern einen vielfältigen Gesprächsbedarf.