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Klimagerechte und lebenswerte Stadt Oldenburg

Neuer Ort: Donnerstag, 29. Februar 2024, 18:30 Uhr, Jugendherberge Oldenburg – Veranstaltungsraum 1. Etage

In Kooperation mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und den Europäischen Föderalisten Oldenburg e. V.
Europäische Großstädte wie Groningen, Kopenhagen und Barcelona machen uns vor, wie Wohnen und Bauen, Entwicklungen im öffentlichen Raum und Handel unter Berücksichtigung des Klimawandels mehr und mehr gelingen kann. Dabei gehen bauliche Veränderungen immer Hand in Hand mit neuen Verkehrskonzepten und der Suche nach lebenswerten Sozialräumen. Im integrierten Stadtentwicklungskonzept, das zurzeit in Arbeit ist, sollen auch für Oldenburg diese Themen bearbeitet werden. Wenn die Umsetzung gelingen soll, gehört dazu auch auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln, die Menschen einzubinden, Mut zu haben. Damit Oldenburg lebenswert und klimagerecht wird!

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Schicksalsjahr 2024. Kommt der globale Rechtsruck? – Albrecht von Lucke

Mittwoch, 6. März 2024, 18:00 Uhr, Audimax | Alte Fleiwa

2024 ist ein Jahr von globaler Bedeutung. Die Welt steht am Scheideweg: Geht es in Richtung der Demokratie oder in Richtung eines neuen rechten Autoritarismus?
Das wichtigste Datum ist der 5. November. Dann entscheidet sich, welchen Weg die Vereinigten Staaten einschlagen werden: weiter demokratisch oder zurück zu Donald Trump, sprich: rechtsradikal-autoritär. Damit steht oder fällt auch die Unterstützung der Ukraine – letzteres zur Freude Russlands und Chinas. Schon ein halbes Jahr früher, Anfang Juni, bestimmen die Wahlen zum EU-Parlament die Richtung Europas. Auch hier droht ein weiterer Rechtsruck. Und in Deutschland entscheidet sich im 75. Jahr der Bundesrepublik bei den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen, ob der Zug in Richtung AfD überhaupt noch aufzuhalten ist.
Kurzum: 2024 stehen Deutschland, Europa und die Welt politisch am Scheideweg – aber was sind die Ursachen und was wären mögliche Alternativen gegen den Ruck nach rechts?

Albrecht von Lucke, geboren 1967 in Ingelheim am Rhein, ist Volljurist und Politikwissenschaftler. Seit 1989 lebt er in Berlin, seit 2003 ist er Redakteur der "Blätter für deutsche und internationale Politik". Darüber hinaus ist er regelmäßiger Gast in Hörfunk und Fernsehen, u.a. im ARD-Presseclub, in der Phönix-Runde, bei Anne Will, Maybrit Illner und Sandra Maischberger. 2014 wurde Albrecht von Lucke mit dem Lessing-Förderpreis für Kritik ausgezeichnet, 2018 mit dem Otto-Brenner-Preis »Spezial«.

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Diskussion: 75 Jahre Grundgesetz in rechtspopulistischen Zeiten Demokratie in Gefahr?

Donnerstag, 18. April 2024, 18:30 Uhr, LzO Forum

In Kooperation mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und den Europäischen Föderalisten Oldenburg e. V.

Am 23. Mai 1949 gab sich Deutschland mit Billigung der Alliierten das Grundgesetz - zunächst als „vorläufige Teilverfassung Westdeutschlands“, mittlerweile nach den Beitritten des Saarlandes, Mecklenburg-Vorpommerns, Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Thüringens und Sachsens als Verfassung des wiedervereinigten Deutschlands. Die Mütter und Väter der Verfassung haben einen bedeutsamen Text entstehen lassen, dessen Anfang unmissverständlich klarmacht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.
Seither hat das Grundgesetz einen großen Anteil an politischer Stabilität und sozialem Frieden in Deutschland. Gleichzeitig hat sich die Welt seither weiterentwickelt. Deutschlands Grundgesetz ist eingebettet in die Charta der Vereinten Nationen ebenso wie in die diversen Verträge, die bis heute die Europäische Union wachsen lassen haben - und das ist auch gut so.
Gleichzeitig machen die diversen innen- und außenpolitischen Krisen, die uns heute in Atem halten, deutlich, dass die Arbeit der Mütter und Väter unseres Grundgesetzes nie zu Ende geht. Wir müssen permanent weiter ringen um die Unantastbarkeit der Würde des Menschen - um sozialen Zusammenhalt, um die Werte unserer Demokratie, um die Rechte von Minderheiten und Menschen, die im Geltungsbereich unseres Grundgesetzes Zuflucht suchen.

Wir wollen an diesem Abend gemeinsam mit profunden Beobachtern der politischen Entwicklung in unserem Land darüber sprechen, wie es heute um unser Grundgesetz bestellt ist, wie es mit der Gewaltenteilung funktioniert, ob es nicht an der Zeit wäre, sich eine gemeinsame EU-Verfassung zu geben - und vieles mehr.

 

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Die Würde des Bösen

Dienstag, 23. April 2024, 18:30 Uhr, LzO Forum

In der Kindheit haben wir oft zu hören bekommen, dass wir unartig und böse seien... Doch welche Anmaßung! Wir haben wie jedes Kind, das sich auf die Erde wirft und schreit, unsere Interessen vertreten und waren in innerer Harmonie. Aber wir wurden ausgeschimpft, und das Böse-Narrativ der Erwachsenenwelt fraß sich in unsere Seele ein. Und so sehen wir heute viele Menschen am Werk, die böse sind – im Kleinen: „Das Schwein hat mich verlassen“ und im Großen: „Der Terrorist fällt über Unschuldige her“.

Der Abend zeigt Ihnen, wie sich dieses herabsetzende Muster, was ja auch uns selbst gegenüber so viel Macht hat, erkennen und überwinden lässt. Nein, niemand ist böse! Wir können uns lieben, so wie wir sind, und das gilt auch für jeden anderen. Denn die Würde des Menschen ist unantastbar – auch wenn er noch so Schreckliches tut und wir uns kraftvoll zur Wehr setzen.

Dr. phil. Hubertus von Schoenebeck hat Sachbücher zu Erziehungsfragen und über die Selbstliebe veröffentlicht und ist seit über 30 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig.

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Was, wenn Trump wieder kommt? Vier Strategien, wie Deutschland sich wappnen kann – Christoph von Marschall

Donnerstag, 25. April 2024, 18:00 Uhr, LzO Forum

Nur wenige Monate bleiben bis zur US-Wahl 2024. Bislang sieht es nach einem erneuten Duell der Polit-Dinosaurer Joe Biden (81) und Donald Trump (77) aus. Bidens hohes Alter bedeutet ein Risiko für die Demokraten und eine Chance für die Republikaner. Eine Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus würde Deutschland und Europa vor enorme Herausforderungen stellten. Doch sie verdrängen die Gefahr. Dabei könnten sie schon jetzt handeln, um die Risiken zu reduzieren.


Christoph von Marschall ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner “Tagesspiegel” und preisgekrönter Journalist. 2017/18 lebte der promovierte Historiker als erster Helmut Schmidt Fellow der Zeit-Stiftung und des German Marshall Fund in Washington, hatte Zugang zu Donald Trumps Weißem Haus und schrieb ein Buch, welche Erwartungen die europäischen Nachbarn an Deutschland haben und was sich an der deutschen Außenpolitik angesichts der Umbrüche in den internationalen Beziehungen ändern muss. Christoph von Marschalls Arbeiten wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – seine Obama-Biografie war ein Bestseller, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Neben seiner Tätigkeit für den Tagesspiegel ist er Gast im ARD-Presseclub und der Phoenix-Runde. Er kommentiert im Deutschlandfunk und im WDR, ist stellvertretender Vorsitzender des Berliner Presse Club e. V. und Autor.

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Europawahlen 2024

Donnerstag, 2. Mai 2024, 18:30 Uhr, Alter Landtag

Eine Veranstaltung des Amts für regionale Landesentwicklung Weser-Ems. In Kooperation mit den Europäischen Föderalisten Oldenburg e. V.

Vom 6. bis 9. Juni 2024 wählen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union zum zehnten Mal das Europäische Parlament. In Deutschland sind wir am 9. Juni dazu zu den Urnen gerufen. 96 Abgeordnete aus Deutschland werden an diesem Tag bestimmt. Erstmals dürfen dabei auch Jugendliche ab 16 Jahren mitwählen. Leider werden auch bei dieser Wahl einige z. B. von den Europäischen Föderalist*innen seit langem vorgetragene Forderungen zur weiteren Europäisierung des Parlaments der EU weiterhin nicht umgesetzt, z.B. die Forderung nach echten europäischen Spitzenkandidat*innen der einzelnen Parteigruppen/Fraktionen oder die Forderung, Kandidierende aus der gesamten EU über „transnationale Listen“ wählen zu können. Trotzdem ist es wichtig, die neuen Abgeordneten mit der Legitimität einer hohen Wahlbeteiligung nach Brüssel (und Straßburg) zu entsenden, um die zukünftige Weiterentwicklung der demokratischen Strukturen zu unterstützen.

Anders als bei anderen Wahlen in Deutschland sind uns aber oft die Kandidierenden auf dem Wahlzettel nicht so bekannt. Deswegen wollen wir mit ihnen in direkten Kontakt treten und sie bei unserer Podiumsdiskussion (im Alten Landtag) zu ihrer potentiellen Tätigkeit befragen. Wie stehen sie zur Stärkung des Parlaments gegenüber Rat und Kommission in Brüssel? Wie nah sind sie an den Interessen der Bürger*innen in unserer Region mit ihren Vorstellungen? Wie mutig sind sie bezüglich den nötigen Veränderungen zur Bewältigung der Klimakatastrophe? Dies und vieles mehr möchten wir an diesem Abend herausfinden. - Und Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Fragen zu beteiligen!

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Europa fängt in der Kommune an

Donnerstag, 6. Juni 2024, 18:30 Uhr, LzO Forum

In Kooperation mit den Europäischen Föderalisten Oldenburg e. V. Europe Direct Oldenburg.
Seit 11. Juli 2023 ist Oldenburg Mitglied der europäischen Initiative „Europa fängt in der Gemeinde an“, die ein europaweites Netzwerk aus gewählten Kommunalpolitiker*innen schafft. Dafür hat der Stadtrat Oldenburg Dr. Alaa Alhamwi als gewählten EU-Gemeinderat und Tom Schröder als Stellvertreter gewählt. Wie funktioniert dieses Netzwerk? Welche Rolle kann die Kommune für Europa spielen? Wie kann die Kommune auf Europa einwirken? Nach kurzen Impulsen über diese EU-Initiative und dieses EU-Netzwerk wird ausreichend Zeit für Ihre Fragen und Diskussion sein.

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Die USA nach den Wahlen – Times of Trouble? Innen- und außenpolitische Perspektiven und Entwicklungen.

Dienstag, 12. November 2024, 18:30 Uhr, LzO Forum

Die USA nach den Präsidentschaftswahlen: Im November 2024 wählen die USA einen neuen Präsidenten sowie einen neuen Kongress (Repräsentantenhaus und 1/3 des Senats). Die Ergebnisse werden nicht nur erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Außenpolitik der USA haben und ggf. die Frage nach der zukünftigen Rolle der USA in der Welt völlig neu stellen, sondern werden auch innenpolitisch Veränderungen bedeuten. Am Beispiel der Migrationspolitik sollen die innenpolitischen Entwicklungen genauso dargelegt werden, wie an den Urteilen des Supreme Court in den letzten Jahren. Darüber hinaus soll und muss die Frage diskutiert werden, warum die Republikaner mittlerweile in weiten Teilen eine offen rechtsextreme Partei sind und die Demokraten nur sehr begrenzt von dieser Radikalisierung profitieren können.

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vhs.wissen live

Online-Vortäge und Diskussionen

Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen im Chat diskutieren - das bietet vhs.wissen live!

Die Vorträge finden u. a. in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung, Goethe-Institut und vielen Hochschulen statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns den Zugangslink am Tag vor dem Livestream.

Die Idee und das Konzept für „vhs.wissen live“ stammen von den Volkshochschulen Landkreis Erding und SüdOst im Landkreis München.

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28.02.24 01:15:00