Dr. habil. Ingo Harms
geboren 1950 in Oldenburg
Werdegang
- Banklehre
- 1982 Gymnasiallehrer für Geschichte und Physik
- seit 1976 ökologisches Engagement für erneuerbare Energien
- 1982 Gründung und Betrieb einer Biobäckerei
- 1996 promoviert an der Universität Oldenburg als Historiker (NS-Krankenmorde in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen)
- 2004 Mitbegründer der Gedenkstätte Wehnen
- 2008 habilitiert zur Geschichte der Psychiatrie
- 2012-2015 Mitarbeit am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität Heidelberg
- seit 2019 Vorstand der Gedenkstätte Wehnen
- 2021 Bundesverdienstkreuz
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Vortrag: Die Oldenburger Justiz und die "Euthanasie"
Mi. 28.10.2026 18:30
Oldenburg
- In oldenburgischen Anstalten und Heimen herrschte ab 1936 der Hungertod. Grund dafür war ein radikales Kostensenkungsprogramm der Landesregierung. Von den freigesetzten Pflegegeldern profitierten Kommunen, Betriebe, Verbände und Heimatvereine. Bereicherungsformen an der „Euthanasie“ waren weit verbreitet - nicht nur in Oldenburg. Dr. Ingo Harms stellt die Erkenntnisse der Forschung vor und nennt die Opfer, die Täter und die Profiteure.
Kursnummer 26BO11603
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