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© Bild: privat

Dr. Hans-Joachim Schepker

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Vor 111 Jahren: Roald Amundsen am Südpol!
Mi. 14.12.2022 18:30
  Oldenburg

- „Was wollen die weißen Männer am Pol?“ fragten sich viele Inuit, „dort gibt es keine Robben, kein Gold, nichts was den weiten Weg lohnt“. Dennoch entbrannte zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein erbitterter Wettlauf zu Nord- und Südpol. Ewiger Ruhm und nationale Ehre lockten die Polarfahrer zu waghalsigsten Expeditionen. Der Norweger Roald Amundsen war schon auf dem Weg zum Nordpol, als er aus der Zeitung vernahm, dass der Amerikaner Peary angeblich schon das Ziel erreicht hatte. So nahm er schnell ein neues Ziel ins Visier: den Südpol. Hier musste er sich der Konkurrenz der Engländer stellen. Scott und Shackleton waren dem Pol schon sehr nahe gekommen, deshalb trieb Amundsen sein Team ohne Rücksicht auf Verluste vorwärts und erreichte am 14. Dezember 1911 einen Monat vor Scott den Pol. Kritiker warfen ihm damals schon vor, sein primäres Ziel sei nicht der Pol, sondern die Titelseite der New York Times. Nach dem 1. Weltkrieg verblasste die Abenteuerlust im Polargebiet, erst in Zeiten des Kalten Kriegs erwachte ein militärisches Interesse. Heute vermessen Klimaforscher dort die Auswirkungen des Klimawandels und Touristen erreichen den Nordpol mit dem Ausflugsschiff. Dennoch lebt auch nach 111 Jahren noch die Faszination am Pol.

Kursnummer 22BO11150
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Gebühr: 10,00
Keine Ermäßigung möglich.
Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
Kaiserzeit und Revolution 1918/19
Mo. 09.01.2023 09:00
  Oldenburg

- Nationalistische Denkweisen verursachten den 1. Weltkrieg, die „Urkatastrophe Europas“. 40 Nationen beteiligten sich, 17 Millionen Menschen fanden den Tod. Dieser Krieg beendete das Kaiserreich und die glanzvoll genannte Epoche der Gründerzeit, in der bis heute bestehende Weltkonzerne entstanden. Zu dieser Zeit gehören aber auch Jugendstil, Anfänge des Sozialstaates und die Wandervogelbewegung. Die Zeitenwende 1918/19 beeinflusst das aktuelle Geschehen – mehr als wir gemeinhin annehmen. Der Todestag von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ist fester Termin im Kalender der Linken. Redewendungen aus dem Kriegsjargon wie „treulose Tomate“, „08/15“ oder „wummern“ sind in die deutsche Alltagssprache eingeflossen. Der Krieg hinterließ 1918 eine andere Welt, doch friedlicher war sie nicht. In Deutschland untergruben Republikfeinde die junge Demokratie. Das Bemühen um Völkerverständigung wurde bald von nationalistischen Kräften und Faschisten hinweggefegt. Sind die Gespenster des 1. Weltkriegs im 21. Jahrhundert zurückgekehrt? Rechtsradikale versuchen, „national befreite Zonen“ zu schaffen, einige erkennen den deutschen Staat nicht an und europafeindliche Parteien haben vielerorts Zulauf. Mit einer Exkursion zu den Schauplätzen der Revolution 1918 in Wilhelmshaven.

Kursnummer 22BO11177B
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Gebühr: 195,00
Für NWZ-Card-Inhaber 180 €. Nach Vorlage Ihrer NWZ-Card erhalten Sie im VHS-Kundenzentrum die Ermäßigung ausgezahlt.
Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
Schotten und Engländer Schwierige Nachbarn
Di. 21.03.2023 18:30
  Oldenburg

- Schottland – da denkt man an Dudelsack, Schottenrock und Sparsamkeit. Filme wie der „Highlander“ oder „Braveheart“ füllten die Kinokassen. Die schottischen Highlands verströmen nach wie vor eine Aura der Romantik, hier fühlt man sich vergangenen Zeiten näher als sonst in Europa. Seit 300 Jahren ist Schottland ein Teil des United Kingdoms, doch nach dem Brexit werden die Karten neu gemischt. Mit großer Mehrheit stimmten die Schotten für den Verbleib in der EU und streben ein neues Referendum an. Zerbricht das United Kingdom am Brexit? An diesem Abend möchten wir einen Blick auf schottische Geschichte und das zwiespältige Verhältnis zu den Engländern werfen. Wird der Brexit zum Fluch oder Segen für die Schotten? Bleibt Schottland ein Teil Britanniens oder wird es wieder EU-Mitglied?

Kursnummer 23AO11190
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Gebühr: 10,00
Keine Ermäßigung möglich.
Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
Die Friesen Geschichte eines großen Volkes am Meer
Mi. 15.11.2023 18:30
  Oldenburg

- Während der Völkerwanderung waren die Friesen das einzige nordeuropäische Volk, das nicht wie Goten, Sachsen oder Vandalen fortgezogen ist. Hartnäckig verteidigten sie ihr Land an der Nordsee gegen Wikinger und Franken, gegen die Sachsen in der sächsischen Fehde. Ihre "friesische Freiheit" wurde legendär, ihren Wahlspruch "lever dood as slav" vertonte Achim Reichel in einem Lied. Im 5. Kreuzzug spielten sie eine entscheidende Rolle beim Sieg über die Sarazenen. Erfahren Sie mehr zu der Geschichte dieses Volkes, die viele von uns zu ihren Vorfahren zählen.

Kursnummer 23BO11158
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Gebühr: 10,00
Keine Ermäßigung möglich.
Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
Untergang des römischen Reiches Warum Weltreiche untergehen
Mi. 31.01.2024 18:30
  Oldenburg

- Vor 2000 Jahren lebten 20% der Weltbevölkerung innerhalb der Grenzen des Römischen Reiches. Fünfhundert Jahre dominierten die Römer kulturell, wirtschaftlich und militärisch Europa, Nordafrika und den Nahen Osten. Wie konnte dieses Reich untergehen? Lag es an der vielzitierten „spätrömischen Dekadenz“ oder an der Völkerwanderung? Was genau ist da passiert? Im 4. und 5. Jahrhundert kam Im- und Export zum Erliegen, Bevölkerungszahlen sanken, die Wasserversorgung der Städte war nicht mehr sicher, Flüchtlingsströme überall, Malaria breitete sich in Italien aus, religiöse Demagogen nutzten die Wut der Bürger für ihre Ziele. Fremde Völker überrannten die Grenzen. Droht unserer hochentwickelten Kultur in Europa im 21. Jahrhundert ein ähnliches Schicksal?

Kursnummer 23AO11191
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Gebühr: 10,00
Keine Ermäßigung möglich.
Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
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