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© Bild: privat

Dr. Hans-Joachim Schepker

Ägypten Vom Ende der Pharaonen bis heute
Mi. 16.11.2022 18:30
  Oldenburg

- Vor genau 100 Jahren entdeckte Howard Carter das einzige noch unversehrte Grab eines Pharaonen. Tutanchamun und das alte Ägypten ziehen die Besucher bis heute in ihren Bann. Doch was passierte eigentlich nach den Pharaonen? Zur Römerzeit hatte Ägypten etwa 7 Mio. Einwohner und versorgte den gesamten Mittelmeerraum mit Getreide. Napoleon schätzte auf seinem Feldzug 1799 die Zahl der Ägypter auf 2 Mio., das Land befand sich in einem äußerst rückständigen Zustand. Heute hat Ägypten 100 Mio. Einwohner und ist zum größten Getreideimporteur der Welt geworden. Die Mischung aus steigenden Brotpreisen, radikaler Militärdiktatur, starker Muslimbruderschaft und freizügigen Touristen bringt die Gesellschaft in einen labilen Zustand. Wie ist es dazu gekommen und wo steht Ägypten heute?

Kursnummer 22BO11190
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Gebühr: 10,00
Keine Ermäßigung möglich.
Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
Vor 111 Jahren: Roald Amundsen am Südpol!
Mi. 14.12.2022 18:30
  Oldenburg

- „Was wollen die weißen Männer am Pol?“ fragten sich viele Inuit, „dort gibt es keine Robben, kein Gold, nichts was den weiten Weg lohnt“. Dennoch entbrannte zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein erbitterter Wettlauf zu Nord- und Südpol. Ewiger Ruhm und nationale Ehre lockten die Polarfahrer zu waghalsigsten Expeditionen. Der Norweger Roald Amundsen war schon auf dem Weg zum Nordpol, als er aus der Zeitung vernahm, dass der Amerikaner Peary angeblich schon das Ziel erreicht hatte. So nahm er schnell ein neues Ziel ins Visier: den Südpol. Hier musste er sich der Konkurrenz der Engländer stellen. Scott und Shackleton waren dem Pol schon sehr nahe gekommen, deshalb trieb Amundsen sein Team ohne Rücksicht auf Verluste vorwärts und erreichte am 14. Dezember 1911 einen Monat vor Scott den Pol. Kritiker warfen ihm damals schon vor, sein primäres Ziel sei nicht der Pol, sondern die Titelseite der New York Times. Nach dem 1. Weltkrieg verblasste die Abenteuerlust im Polargebiet, erst in Zeiten des Kalten Kriegs erwachte ein militärisches Interesse. Heute vermessen Klimaforscher dort die Auswirkungen des Klimawandels und Touristen erreichen den Nordpol mit dem Ausflugsschiff. Dennoch lebt auch nach 111 Jahren noch die Faszination am Pol.

Kursnummer 22BO11150
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Gebühr: 10,00
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Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
Kaiserzeit und Revolution 1918/19
Mo. 09.01.2023 09:00
  Oldenburg

- Nationalistische Denkweisen verursachten den 1. Weltkrieg, die „Urkatastrophe Europas“. 40 Nationen beteiligten sich, 17 Millionen Menschen fanden den Tod. Dieser Krieg beendete das Kaiserreich und die glanzvoll genannte Epoche der Gründerzeit, in der bis heute bestehende Weltkonzerne entstanden. Zu dieser Zeit gehören aber auch Jugendstil, Anfänge des Sozialstaates und die Wandervogelbewegung. Die Zeitenwende 1918/19 beeinflusst das aktuelle Geschehen – mehr als wir gemeinhin annehmen. Der Todestag von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ist fester Termin im Kalender der Linken. Redewendungen aus dem Kriegsjargon wie „treulose Tomate“, „08/15“ oder „wummern“ sind in die deutsche Alltagssprache eingeflossen. Der Krieg hinterließ 1918 eine andere Welt, doch friedlicher war sie nicht. In Deutschland untergruben Republikfeinde die junge Demokratie. Das Bemühen um Völkerverständigung wurde bald von nationalistischen Kräften und Faschisten hinweggefegt. Sind die Gespenster des 1. Weltkriegs im 21. Jahrhundert zurückgekehrt? Rechtsradikale versuchen, „national befreite Zonen“ zu schaffen, einige erkennen den deutschen Staat nicht an und europafeindliche Parteien haben vielerorts Zulauf. Mit einer Exkursion zu den Schauplätzen der Revolution 1918 in Wilhelmshaven.

Kursnummer 22BO11177B
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Gebühr: 195,00
Für NWZ-Card-Inhaber 180 €. Nach Vorlage Ihrer NWZ-Card erhalten Sie im VHS-Kundenzentrum die Ermäßigung ausgezahlt.
Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
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