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Dr. Hans-Joachim Schepker

Klimawandel und Wasser Trockenheit bedroht immer mehr Länder
Mi. 02.03.2022 18:30
  Oldenburg

- Die „Höhle der Schwimmer“, bekannt aus dem Film „Der englische Patient“, lag früher an einem See, heute ist dieser Landstrich in Ägypten staubtrocken. In vielen Wüsten findet man Überreste ehemals großer Kulturen. Warum sind sie verschwunden? Krieg, Vulkanausbrüche und Naturkatastrophen können Völker überstehen, aber Trockenheit vernichtet auch große Reiche schnell und gründlich. Die Hethiter und das Reich Mykene in der Antike, die Maya und Anasazi in Amerika, all diese Reiche hat der Mangel an Wasser kollabieren lassen. Und heute? Tschad- und Aralsee sind fast verschwunden, Gletscher schmelzen, die Süßwassermenge der Erde sinkt. Mit den Dürregebieten von Zypern über Sizilien bis Andalusien ist das Problem auch in der EU angekommen. Und wie weiter?

Kursnummer 22AO11131
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Gebühr: 10,00
Keine Ermäßigung möglich.
Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
Danzig - schon immer sehr begehrt Tief verbunden mit Deutschland
Mi. 23.03.2022 18:30
  Oldenburg

- Danzig war immer schon etwas Besonderes: Als exzellente Hafenstadt war sie im Mittelalter umkämpft von Polen, Balten, Deutschen, Pommerellen und Kaschuben, als Hansestadt erlangt sie unermesslichen Reichtum, von dem heute Prachtstraßen, mächtige Stadttore und reich ausgestattete Handelshäuser künden. Zwischen den Weltkriegen war Danzig ein eigener Freistaat. Nach der kompletten Kriegszerstörung erstrahlt nach langem Wiederaufbau die Stadt heute wieder in seinem alten Glanz. Bekannt ist die Stadt auch durch den Aufstand der Solidarnosc, als Schauplatz der „Blechtrommel“ und als Geburtsort vieler Persönlichkeiten von Klaus Kinski bis Donald Tusk.

Kursnummer 22AO11170
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Gebühr: 10,00
Keine Ermäßigung möglich.
Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
Kaiserzeit und Revolution 1918/19
Mo. 09.01.2023 09:00
  Oldenburg

- Nationalistische Denkweisen verursachten den 1. Weltkrieg, die „Urkatastrophe Europas“. 40 Nationen beteiligten sich, 17 Millionen Menschen fanden den Tod. Dieser Krieg beendete das Kaiserreich und die glanzvoll genannte Epoche der Gründerzeit, in der bis heute bestehende Weltkonzerne entstanden. Zu dieser Zeit gehören aber auch Jugendstil, Anfänge des Sozialstaates und die Wandervogelbewegung. Die Zeitenwende 1918/19 beeinflusst das aktuelle Geschehen – mehr als wir gemeinhin annehmen. Der Todestag von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ist fester Termin im Kalender der Linken. Redewendungen aus dem Kriegsjargon wie „treulose Tomate“, „08/15“ oder „wummern“ sind in die deutsche Alltagssprache eingeflossen. Der Krieg hinterließ 1918 eine andere Welt, doch friedlicher war sie nicht. In Deutschland untergruben Republikfeinde die junge Demokratie. Das Bemühen um Völkerverständigung wurde bald von nationalistischen Kräften und Faschisten hinweggefegt. Sind die Gespenster des 1. Weltkriegs im 21. Jahrhundert zurückgekehrt? Rechtsradikale versuchen, „national befreite Zonen“ zu schaffen, einige erkennen den deutschen Staat nicht an und europafeindliche Parteien haben vielerorts Zulauf. Mit einer Exkursion zu den Schauplätzen der Revolution 1918 in Wilhelmshaven.

Kursnummer 22BO11177B
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Gebühr: 195,00
Dozent*in: Dr. Hans-Joachim Schepker
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