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Vor 111 Jahren: Roald Amundsen am Südpol!

„Was wollen die weißen Männer am Pol?“ fragten sich viele Inuit, „dort gibt es keine Robben, kein Gold, nichts was den weiten Weg lohnt“. Dennoch entbrannte zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein erbitterter Wettlauf zu Nord- und Südpol. Ewiger Ruhm und nationale Ehre lockten die Polarfahrer zu waghalsigsten Expeditionen. Der Norweger Roald Amundsen war schon auf dem Weg zum Nordpol, als er aus der Zeitung vernahm, dass der Amerikaner Peary angeblich schon das Ziel erreicht hatte. So nahm er schnell ein neues Ziel ins Visier: den Südpol. Hier musste er sich der Konkurrenz der Engländer stellen. Scott und Shackleton waren dem Pol schon sehr nahe gekommen, deshalb trieb Amundsen sein Team ohne Rücksicht auf Verluste vorwärts und erreichte am 14. Dezember 1911 einen Monat vor Scott den Pol. Kritiker warfen ihm damals schon vor, sein primäres Ziel sei nicht der Pol, sondern die Titelseite der New York Times. Nach dem 1. Weltkrieg verblasste die Abenteuerlust im Polargebiet, erst in Zeiten des Kalten Kriegs erwachte ein militärisches Interesse. Heute vermessen Klimaforscher dort die Auswirkungen des Klimawandels und Touristen erreichen den Nordpol mit dem Ausflugsschiff. Dennoch lebt auch nach 111 Jahren noch die Faszination am Pol.

Vor 111 Jahren: Roald Amundsen am Südpol!

„Was wollen die weißen Männer am Pol?“ fragten sich viele Inuit, „dort gibt es keine Robben, kein Gold, nichts was den weiten Weg lohnt“. Dennoch entbrannte zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein erbitterter Wettlauf zu Nord- und Südpol. Ewiger Ruhm und nationale Ehre lockten die Polarfahrer zu waghalsigsten Expeditionen. Der Norweger Roald Amundsen war schon auf dem Weg zum Nordpol, als er aus der Zeitung vernahm, dass der Amerikaner Peary angeblich schon das Ziel erreicht hatte. So nahm er schnell ein neues Ziel ins Visier: den Südpol. Hier musste er sich der Konkurrenz der Engländer stellen. Scott und Shackleton waren dem Pol schon sehr nahe gekommen, deshalb trieb Amundsen sein Team ohne Rücksicht auf Verluste vorwärts und erreichte am 14. Dezember 1911 einen Monat vor Scott den Pol. Kritiker warfen ihm damals schon vor, sein primäres Ziel sei nicht der Pol, sondern die Titelseite der New York Times. Nach dem 1. Weltkrieg verblasste die Abenteuerlust im Polargebiet, erst in Zeiten des Kalten Kriegs erwachte ein militärisches Interesse. Heute vermessen Klimaforscher dort die Auswirkungen des Klimawandels und Touristen erreichen den Nordpol mit dem Ausflugsschiff. Dennoch lebt auch nach 111 Jahren noch die Faszination am Pol.