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Gesellschaft

Basislehrgang für Integrationslotsen Ein Projekt zur Unterstützung ehrenamtlicher Integrationsarbeit
Sa. 12.09.2020 09:00
Oldenburg

- In Kooperation mit der Stadt Oldenburg und gefördert vom Land Niedersachsen. Erfolg oder Misserfolg der Integration von Migranten entscheidet sich vor Ort - in den Städten, Stadtteilen und Wohnvierteln. Integrationslotsen helfen Zuwanderern bei der Orientierung in einer noch fremden Umgebung und unterstützen sie bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die sich an der Integrationsarbeit beteiligen möchten, werden in einem Lehrgang für ihre Arbeit geschult. Soziale und kommunikative Kompetenzen werden gefördert, Kenntnisse über Integrationsverläufe vermittelt. Aber auch die Unterstützung der Flüchtlinge in unserer Stadt steht immer mehr im Fokus des Projektes. Dies kann Teilnahme an Sportaktivitäten oder Informationen über das Schulsystem sein. Die Teilhabe an Bildung steht für die Akteure des Projekts im Vordergrund. Die Begleitung zu Elternabenden in den Schulen oder zu Angeboten aus dem Bereich Kultur sind von daher typische Einsatzfelder für die Integrationslotsen. Weitere Informationen und Anmeldung: Claudia Wronna, Amt für Zuwanderung und Integration, Raum 3.13, Bloherfelder Str. 39, 26129 Oldenburg,Telefon: 0441 235-2466, E-Mail: claudia.wronna@stadt-oldenburg.de

Kursnummer 20BO11310
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Gebühr: gebührenfrei
Noch 1 Plätze frei.
Aus Gesellschaft und Politik Diskussionsrunde zu ausgewählten politischen Themen
Mi. 26.05.2021 10:45
Oldenburg

- Interessiert Sie, was in Politik und Gesellschaft vor sich geht? Möchten Sie mit anderen darüber sprechen, was in der kommunalen, Landes-, Bundes- oder internationalen Politik geschieht? Dann bietet sich dieser Gesprächskreis an, in dem Sie mit den anderen Teilnehmern die Diskussionsthemen bestimmen.

Kursnummer 21AO11020A
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Gebühr: 24,00
Keine Ermäßigung möglich.
Dozent*in: Lothar Schmidt
Die großen Katastrophen der Vergangenheit und einige Lehren für die Zukunft - Online Veranstaltungssprache ist Englisch
Mo. 06.09.2021 18:30

- Katastrophen lassen sich nicht vorhersagen. Sie treten nicht in Zyklen auf. Und dennoch: Wenn das Unheil zuschlägt, sollten wir besser gerüstet sein als die Römer beim Ausbruch des Vesuv, die Menschen im Mittelalter bei der rasenden Verbreitung der Pest in ganz Europa oder die Russen bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Aber sind wir das? Haben wir nicht gerade in der Corona-Pandemie alles erlebt an imperialer Überheblichkeit, bürokratischer Erstarrung und tiefer Spaltung? In seinem Buch »Doom« schaut Niall Ferguson mit dem Blick des Historikers und Ökonomen auf die unterschiedlichsten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte. Wir müssen unsere Lektionen aus diesen historischen Beispielen lernen, damit künftige Katastrophen uns nicht in den Untergang führen. Niall Ferguson ist einer der bekanntesten und renommiertesten Historiker unserer Zeit. Er war Professor für Geschichte an der Harvard University und lehrte u.a. an der Oxford University, an der Stanford University und der London School of Economics and Political Science. Er gilt als Spezialist für Finanz- und Wirtschafts- und europäische Geschichte. Sein Buch über den Ersten Weltkrieg bei DVA (»Der falsche Krieg«) war ein großer internationaler Erfolg. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Den Zugangs-Link zur Veranstaltung senden wir Ihnen rechtzeitig vor dem Termin per E-Mail zu.

Kursnummer 21BO11024
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Gebühr: gebührenfrei
Diskussion zur Bundestagswahl Ein neuer Aufbruch für Europa
Do. 09.09.2021 18:30
Oldenburg

- In Kooperation mit den Europäischen Föderalisten Oldenburg e. V. und dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems. Aufbruch für Europa war einer der wesentlichen Eckpunkte der aktuellen Wahlperiode: Klimapolitik, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Flüchtlings- und Agrarpolitik. Wie sieht die Bilanz aus? Wir wollen von den Kandidatinnen und Kandidaten wissen, ob sie bei einer Regierungsbeteiligung bereit wären, nationale Blockaden, z. B. in der Umwelt- und Klimapolitik, aufzugeben? Wie sehen Ihre Ideen für eine humane europäische Flüchtlingspolitik aus? Und wie stehen sie dazu, die Macht des EU-Parlaments zu stärken, was im Gegenzug heißt, die des Europäischen Rates zu mindern? Moderation: Peter Meiwald (Vorsitzender der europäischen Föderalisten Oldenburg e. V.)

Kursnummer 21BO11042
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Gebühr: gebührenfrei
Dozent*in: Peter Meiwald
Aus Gesellschaft und Politik Diskussionsrunde zu ausgewählten politischen Themen
Mi. 15.09.2021 10:45
Oldenburg

- Interessiert Sie, was in Politik und Gesellschaft vor sich geht? Möchten Sie mit anderen darüber sprechen, was in der kommunalen, Landes-, Bundes- oder internationalen Politik geschieht? Dann bietet sich dieser Gesprächskreis an, in dem Sie mit den anderen Teilnehmern die Diskussionsthemen bestimmen.

Kursnummer 21BO11020
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Gebühr: 38,00
Keine Ermäßigung möglich.
Dozent*in: Lothar Schmidt
Das lange 19. Jahrhundert Was ist von den Bewegungen, Denkmustern und Traditionen geblieben?
Mo. 20.09.2021 09:00
Oldenburg

- Das 19. Jahrhundert ist uns fern und nah zugleich. Es war die Geburtsstunde für vieles, was uns heute selbstverständlich ist; zugleich war es zeitlicher Rahmen für Erscheinungsformen und Vorstellungen, die uns fremd geworden sind. Es war das Jahrhundert der Eisenbahn und des elektrischen Lichts, aber auch der Armut und massenhafter Auswanderung; das Jahrhundert der Klassik, der Romantik, des Walzers und der Wagnerianer, des Schlotbarons, des Militarismus und des Dienstmädchens. Hier wirkten Hegel, Marx, aber auch Schopenhauer und Nietzsche. An seinem Beginn steht der Wiener Frieden, an seinem Ende die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts: der Erste Weltkrieg. Sie sind eingeladen, politische und philosophische Strömungen zu diskutieren, einen Blick in die zeitgenössische Kunst werfen und den musikalischen Klängen der Zeit lauschen. Eine Reflexion auf das 19. Jahrhundert soll dazu beitragen, uns selbst und unsere Gesellschaft besser zu verstehen.

Kursnummer 21BO11044B
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Gebühr: 160,00
Für NWZ-Card-Inhaber 145,00 €. Nach Vorlage Ihrer NWZ-Card erhalten Sie im VHS-Kundenzentrum die Ermäßigung ausgezahlt.
Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Online Das Erbe der Antike und des Orients
Mo. 20.09.2021 19:30

- Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten. Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Ärzte führten die Medizin Galens fort, Naturwissenschaften und Liebesdichtung blühten auf. Kupfermünzen, Dachziegel, Glas: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, die Mitteleuropäer erst zu Beginn der Neuzeit (wieder) neu entdeckten. Thomas Bauer schildert in dem Vortrag, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht. Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen. Den Zugangs-Link zur Veranstaltung senden wir Ihnen rechtzeitig vor dem Termin per E-Mail zu.

Kursnummer 21BO11025
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Gebühr: gebührenfrei
VHS Kompass: Grundeinkommen JETZT! Nur so ist die Marktwirtschaft zu retten
Di. 21.09.2021 18:00
Oldenburg

- Zeitenwenden erfordern einen Geisteswandel. Es braucht keine Revolution. Kapitalismus und Marktwirtschaft müssen nicht zertrümmert werden. Wer das Bewährte erhalten will, muss aber bereit sein, einiges zu verändern. Zentrale Aspekte unseres Lebens müssen wir überdenken und den neuen Gegebenheiten anpassen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist mehr als eine utopische Reaktion auf die dystopischen Erfahrungen der Corona-Pandemie. Es liefert ein neu ausbalanciertes Zusammenspiel von individueller Entscheidungsfreiheit und der Notwendigkeit, sich als Solidargemeinschaft gegen systemische Großrisiken zu versichern. Es ist die europäische Antwort, um mit einer Kultur von Maß und Mitte, Kompromiss und Ausgleich, Mitsprache und Mitbestimmung gegen amerikanische Dominanz und chinesische Machtansprüche erfolgreich bestehen zu können. Im Anschluss an den Vortrag werden die Thesen von Prof. Dr. Thomas Straubhaar mit Akteur*innen aus der Region diskutiert. Prof. Dr. Thomas Straubhaar ist seit 1999 Professor der Universität Hamburg für Volkswirtschaftslehre, insbesondere internationale Wirtschaftsbeziehungen. Von September 1999 bis August 2014 war er zunächst Präsident des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) und danach Leiter des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI).

Kursnummer 21BO11008
Das Übertragungsnetz, der Netzausbau und die Bürgerbeteiligung
Di. 21.09.2021 18:30
Oldenburg

- In Kooperation mit Bürgerdialog Stromnetz Der stetig steigende Anteil von erneuerbar erzeugtem Strom fordert eine höhere Flexibilisierung des Energiesystems. Die Stromnetze müssen sowohl an eine dezentrale Stromerzeugung als auch an ein sich änderndes Verbraucherverhalten angepasst werden. Wie Stromversorgungssysteme funktionieren, welche Rolle dabei die Digitalisierung und eine intelligente Steuerung von großen Lasten und Verbrauchern spielen und welche Vorteile die Nutzung von Speichertechnologien bietet, thematisiert der zweite Themenblock.

Kursnummer 21BO11053
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Gebühr: gebührenfrei
IT-Sicherheit: Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft - Online
Di. 21.09.2021 19:30

- Der technologische Wandel war und ist ein stetiger Begleiter des Menschen. Doch noch nie war der Wandel so rasant, so absolut und so durchdringend wie heute durch die Digitalisierung. Die zunehmende Bedeutung digitaler Dienste und Anwendungen wirft Fragen über deren Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit auf. Gleichzeitig fordert der technische Fortschritt, beispielsweise in Form von Künstlicher Intelligenz oder Quantencomputern, etablierte Methoden der Cybersicherheit immer wieder aufs Neue heraus und Cyberangriffe immer mehr zur Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Claudia Eckert weckt ein Bewusstsein für aktuelle Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit, für eine neue Sicherheitskultur, die es zu gestalten gilt. Jeder Einzelne kann hierzu einen Beitrag leisten. Sie forscht und lehrt seit über 20 Jahren im Bereich der IT-Sicherheit. Sie ist geschäftsführende Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC in München und Professorin der Technischen Universität München, wo sie den Lehrstuhl für IT-Sicherheit in der Fakultät für Informatik innehat. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Entwicklung von Technologien zur Erhöhung der System- und Anwendungssicherheit, die Sicherheit eingebetteter Systeme und die Erforschung neuer Techniken zur Erhöhung der Resilienz und Robustheit von Systemen gegen Angriffe.  Als Mitglied verschiedener nationaler und internationaler industrieller Beiräte und wissenschaftlicher Gremien berät sie Unternehmen, Wirtschaftsverbände sowie die öffentliche Hand in allen Fragen der IT-Sicherheit. In Fachgremien wirkt sie mit an der Gestaltung der technischen und wissenschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie an der Ausgestaltung von wissenschaftlichen Förderprogrammen auf EU-Ebene. In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Den Zugangs-Link zur Veranstaltung senden wir Ihnen rechtzeitig vor dem Termin per E-Mail zu.

Kursnummer 21BO11026
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Gebühr: gebührenfrei
Dozent*in: Claudia Eckert
Auf der Suche nach Eindeutigkeit - Online Wie die Flucht vor Ambiguität Gesellschaft und Kultur verändert.
Mi. 22.09.2021 19:30

- Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität. Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen. Den Zugangs-Link zur Veranstaltung senden wir Ihnen rechtzeitig vor dem Termin per E-Mail zu.

Kursnummer 21BO11027
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Gebühr: gebührenfrei
Aufspüren Jagen Entsorgen - Sprache der Neuen Rechten
Do. 23.09.2021 19:00
Oldenburg

- In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung - Landesbüro Niedersachsen Die Welt ist in Veränderung. So auch unser Land. Dies schafft Verunsicherung. Die Suche nach Erklärungen und Lösungen für die Gestaltung der Zukunft, der Sicherung der ökonomischen, ökologischen und moralischen Grundlagen und Strukturen bewegt mehr und mehr Menschen. Die Zuspitzung und Radikalisierung des politischen Diskurses in unserem Land verändert die Gesellschaft. Ein Mittel dieser Auseinandersetzung ist die Sprache. Sprache ist Träger von Sinn und Überlieferung, Schlüssel zum Welt- und Selbstverständnis und zentrales Mittel zwischenmenschlicher Verständigung. Das Theaterstück „Aufspüren Jagen Entsorgen“ zeigt, wie die Sprache der Neuen Rechten die Kommunikation, den Umgang miteinander und das Klima im öffentlichen Diskurs verändert. Grundlage der Texte sind Parteiprogramme, Auszüge aus Publikationen und Reden. Dargestellt wird der Umgang mit den Medien und dem Internet sowie der Weg von Hasskommentaren zu Aufrufen zur Gewalt. Das Stück endet mit dokumentierten rechten Straftaten. Konzept und Regie: Arne Retzlaff , Komposition und Musik: André Obermüller Darsteller: Ursula Schucht, Anna Tarkhanova, Martin Doering, Olaf Hörbe

Kursnummer 21BO11015
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Gebühr: gebührenfrei
Keine Ermäßigung möglich.
Aufspüren Jagen Entsorgen - Sprache der Neuen Rechten
Fr. 24.09.2021 19:00
Oldenburg

- In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung - Landesbüro Niedersachsen Die Welt ist in Veränderung. So auch unser Land. Dies schafft Verunsicherung. Die Suche nach Erklärungen und Lösungen für die Gestaltung der Zukunft, der Sicherung der ökonomischen, ökologischen und moralischen Grundlagen und Strukturen bewegt mehr und mehr Menschen. Die Zuspitzung und Radikalisierung des politischen Diskurses in unserem Land verändert die Gesellschaft. Ein Mittel dieser Auseinandersetzung ist die Sprache. Sprache ist Träger von Sinn und Überlieferung, Schlüssel zum Welt- und Selbstverständnis und zentrales Mittel zwischenmenschlicher Verständigung. Das Theaterstück „Aufspüren Jagen Entsorgen“ zeigt, wie die Sprache der Neuen Rechten die Kommunikation, den Umgang miteinander und das Klima im öffentlichen Diskurs verändert. Grundlage der Texte sind Parteiprogramme, Auszüge aus Publikationen und Reden. Dargestellt wird der Umgang mit den Medien und dem Internet sowie der Weg von Hasskommentaren zu Aufrufen zur Gewalt. Das Stück endet mit dokumentierten rechten Straftaten. Konzept und Regie: Arne Retzlaff , Komposition und Musik: André Obermüller Darsteller: Ursula Schucht, Anna Tarkhanova, Martin Doering, Olaf Hörbe

Kursnummer 21BO11016
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Gebühr: gebührenfrei
Keine Ermäßigung möglich.
Realität des Risikos - Online
Mo. 27.09.2021 19:30

- Menschen sind Gefahren ausgesetzt und viele dieser Gefahren sind von Menschen verursacht oder beeinflusst. Wir leben nicht heute erst in der „postmodernen Moderne“ (Ulrich Beck) in einer „Risikogesellschaft“, vielmehr war die Menschheit von jeher Risiken ausgesetzt und hat versucht, diese durch eigenes Tun günstig zu beeinflussen. Bevor Menschheitsgeißeln wie die Pest, die Pocken, Masern etc. durch Hygienemaßnahmen und Impfungen unter Kontrolle gebracht wurden, gehörten Epidemien zu den größten Menschheitsgefahren. Uns ist unterdessen bewusst, dass es damit nicht vorüber ist. Kriege, Umweltzerstörung, Großtechnologien vernichten und gefährden Menschenleben, sind aber allein von Menschen verantwortet. Die Realität des Risikos zwingt uns zu einer rationalen Auseinandersetzung: Wie sollen wir auf Risiken reagieren und welche Rolle spielend dabei ethische Kriterien? Julian Nida-Rümelin gilt als einer der renommiertesten Philosophen in Deutschland und lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er gehörte als Staatsminister für Kultur und Medien dem ersten Kabinett Schröder an. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Im Frühjahr 2021 veröffentlichte er gemeinsam mit Nathalie Weidenfeld bei Piper „Die Realität des Risikos: Über den vernünftigen Umgang mit Gefahren“. Den Zugangs-Link zur Veranstaltung senden wir Ihnen rechtzeitig vor dem Termin per E-Mail zu.

Kursnummer 21BO11028
Die oldenburgische Fürsorge im Nationalsozialismus Rassenhygiene und Bereicherung
Mi. 29.09.2021 19:00
Oldenburg

- Treibende Kraft hinter den NS-Kranken­morden in Oldenburg, die von 1936 bis 1947 stattfanden, war die staatliche Fürsorge. Um aus den Pflegegeldern ein Vermögen zu bilden, wurden die Kosten in den Anstalten und Heimen rücksichtslos reduziert, sodass die Patienten an Hunger und seinen Folgen starben. Das Kapital diente zum Aufbau einer regiona­len Energiewirtschaft, zur Finanzierung völkischer Kultur und zur Förderung der Landwirtschaft. In seiner neuesten Untersuchung führt der Oldenburger Historiker Ingo Harms die Hungermorde in Wehnen, Blankenburg und dem Gertrudenheim auf öko­nomische Gründe zurück. Ein Netzwerk von Profiteuren verdeckte das Leid der Opfer bis weit in die Nachkriegszeit.

Kursnummer 21BO11125
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Gebühr: 10,00
Keine Ermäßigung möglich.
Ein Elefant für den Papst - Die Entdeckung der neuen Welt und der Kurie in Rom - Online
Fr. 01.10.2021 19:30

- 1514 erreicht Papst Leo X. in Rom ein Geschenk des Königs von Portugal, ein junger weißer Elefant. Ausgehend von diesem Ereignis, das seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte, unternimmt Martin Zimmermann seinem Vortrag eine Reise ins Zeitalter der »Entdecker«. Er erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie und der Kirche als aufmerksamen Begleiter, der an Mission, aber auch an den Reichtümern ferner Länder interessiert war. In einem aus heutiger Sicht ungeheuerlichen Vertrag teilten sich Portugal und Spanien im Jahr 1494 gar die Welt untereinander auf, indem sie durch den Atlantik eine Linie vom Nord- zum Südpol ziehen - ein Sinnbild herrscherlicher Hybris, das bis heute nachwirkt. Prof. Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Sprecher des 53. Historikertages, der vom 5.-8.10.2021 in München stattfindet. Den Zugangs-Link zur Veranstaltung senden wir Ihnen rechtzeitig vor dem Termin per E-Mail zu.

Kursnummer 21BO11029
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Gebühr: gebührenfrei
Das Kriegsende in Nordwestdeutschland Befreiung und Neuanfang
Di. 05.10.2021 18:30
Oldenburg

- In Kooperation mit der Oldenburger Landschaft. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges endeten die Kampfhandlungen und die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland. Das damalige Geschehen war von Ort zu Ort durchaus unterschiedlich, so auch in unserer Region. Der Kurs möchte die Ereignisse um das Kriegsende im Nordwesten skizzieren, dabei aber auch den größeren historischen Zusammenhang im Blick behalten.

Kursnummer 21BO11140
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Gebühr: 10,00
Keine Ermäßigung möglich.
Vortrag und Diskussion: Jörg Armbruster - Die Erben der Revolution Was bleibt vom Arabischen Frühling? Was hat Europa und der Westen mit dem Scheitern zu tun
Do. 07.10.2021 18:30
Oldenburg

- In Kooperation mit der Buchhandlung Brader. 2011 elektrisieren die Aufstände der arabischen Jugend die Welt, die Demokratie scheint zum Greifen nah. 10 Jahre später ist die Bilanz ernüchternd: Neue Diktaturen, Kriege, islamistischer Terror und der Konflikt mit dem Iran beherrschen die Schlagzeilen. Doch der Arabische Frühling hat deutliche Spuren in der Region hinterlassen: Der Islam hat an politischem Einfluss verloren, junge Frauen treten mit größerem Selbstbewusstsein auf. Die Rebellion der Jungen gegen die Alten geht weiter. Andererseits fühlen sie sich vom Westen im Stich gelassen, der inzwischen wieder die autoritären Regime hofiert und so die Krise verschärft. Mit großer Expertise und klarer Analyse gelingt es Jörg Armbruster, uns den ständigen Krisenherd vor unserer Haustür verständlich zu machen.

Kursnummer 21BO11021
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Gebühr: 10,00
Keine Ermäßigung möglich. GSG-Mieter erhalten eine Ermäßigung.
Der Elsflether Weserzoll 1623 - 1820 Von Graf Anton Günther bis zu Peter Friedrich Ludwig
Do. 07.10.2021 19:00
Oldenburg

- Der oldenburgische Weserzoll in Elsfleth war fast 200 Jahre lang eine wichtige Einnahmequelle von Grafschaft und Herzogtum. Er war immer ein Zankapfel zwischen Oldenburg und Bremen. Warum wurde er geschaffen? Wie wurde er genutzt? Was bewirkte er? Was war seine Bedeutung? Der Vortrag führt in ein wichtiges Kapitel der oldenburgischen Geschichte ein und gibt Antworten auf diese Fragen.

Kursnummer 21BO11132
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Gebühr: 10,00
Für NWZ-Card-Inhaber 8,00 €. Nach Vorlage Ihrer NWZ-Card erhalten Sie im VHS-Kundenzentrum die Ermäßigung ausgezahlt. Keine Ermäßigung möglich.
Vortrag: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Beispielhaft dargestellt anhand ausgewählter Persönlichkeiten
Mo. 11.10.2021 18:30
Oldenburg

- Im Jahre 321 erging ein Dekret Kaiser Konstantins an den Kölner Stadtrat, dass auch Juden die Berufung in den Stadtrat erlaubt war. Damit begründete sich der offizielle Beginn des jüdischen Lebens in Deutschland. Die Geschichte ist wechselvoll mit Blütezeit und Pogromen bis hin zum schlimmsten Genozid der Geschichte. Wie ging es weiter nach 1945 und nach dem Mauerfall? Wie sehen jüdische Menschen heute ihr Leben in Deutschland? Der Vortrag stellt neben der historischen Darstellung bekannter Menschen wie den Philosophen Moses Mendelssohn und der Philosophin Hannah Arendt auch unbekannte Personen wie Glikl Leib, eine Kaufmännin des 17. Jahrhunderts und die Journalistin Käthe Vordtriede vor, der eine abenteuerliche Flucht aus Nazi-Deutschland gelang.

Kursnummer 21BO11124
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Gebühr: 10,00
Für NWZ-Card-Inhaber 8,00 €. Nach Vorlage Ihrer NWZ-Card erhalten Sie im VHS-Kundenzentrum die Ermäßigung ausgezahlt. Keine Ermäßigung möglich.
Dozent*in: Dorothea Grube