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Zielgruppe

Der AußerSchulische Lernort (ASL) der VHS Oldenburg ist Bestandteil des städtischen Gesamtkonzeptes zum Abbau von Schulabsentismus (Abwesenheit von der Schule). Das Angebot des ASL richtet sich an Schüler*innen der Sekundarstufe I der Klassen 7 bis 9, welche die Schule über einen längeren Zeitraum nicht besucht haben oder immer wieder nicht besuchen.

Den Schüler*innen werden außerhalb der Schule neue Möglichkeiten der positiven Selbsterfahrung eröffnet. Gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften erarbeiten sie Wege der Rückkehr in das Regelbildungssystem. Das kann die Rückkehr an eine allgemeinbildende aber auch der Übergang zur berufsbildenden Schule sein.

Im ASL arbeiten ein*e Lehrer*in/Sonderpädagog*in, zwei werkpädagogische Anleiter*innen sowie eine Diplompädagogin. Zur Verfügung stehen ein Unterrichtsraum, ein Besprechungsraum, eine Werkstatt, eine große Ess-Küche und ein Büro.

 

Inhalte und Ablauf

Das pädagogische Angebot im ASL umfasst Unterricht, Arbeiten und Lernen in zwei Praxisbereichen (Hauswirtschaft und Handwerk), Sozialpädagogische Unterstützung, gemeinsame Aktivitäten (das geht von den gemeinsamen, mit den Schüler*innenn zubereiteten Mahlzeiten bis zu kleinen Freizeiten) und Elternarbeit.

Kennzeichnend ist der individuelle Stundenplan. Die Schüler*innen haben die Wahl zwischen den beiden Praxisbereichen Hauswirtschaft und Handwerk. Die Werkbereiche und der fächerbezogene Unterricht wechseln sich im Laufe des Vormittags ab. Es wird in zwei Kleingruppen mit je maximal 5 Schüler*innen gearbeitet. Der familiäre Charakter des Projektes und die Praxisbereiche ermöglichen eine größere Mitwirkung, als es in Schulen mit mehreren hundert Schüler*innen möglich ist.

 

Finanzierung

Die Finanzierung des Projekts erfolgt über das Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg.

Ihre Ansprechpartner*innen

Anne Bohlen
Anke Gerdes