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Schicksalsjahr 2024. Kommt der globale Rechtsruck? – Albrecht von Lucke

Mittwoch, 6. März 2024, 18:00 Uhr, Audimax | Alte Fleiwa

2024 ist ein Jahr von globaler Bedeutung. Die Welt steht am Scheideweg: Geht es in Richtung der Demokratie oder in Richtung eines neuen rechten Autoritarismus?
Das wichtigste Datum ist der 5. November. Dann entscheidet sich, welchen Weg die Vereinigten Staaten einschlagen werden: weiter demokratisch oder zurück zu Donald Trump, sprich: rechtsradikal-autoritär. Damit steht oder fällt auch die Unterstützung der Ukraine – letzteres zur Freude Russlands und Chinas. Schon ein halbes Jahr früher, Anfang Juni, bestimmen die Wahlen zum EU-Parlament die Richtung Europas. Auch hier droht ein weiterer Rechtsruck. Und in Deutschland entscheidet sich im 75. Jahr der Bundesrepublik bei den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen, ob der Zug in Richtung AfD überhaupt noch aufzuhalten ist.
Kurzum: 2024 stehen Deutschland, Europa und die Welt politisch am Scheideweg – aber was sind die Ursachen und was wären mögliche Alternativen gegen den Ruck nach rechts?

Albrecht von Lucke, geboren 1967 in Ingelheim am Rhein, ist Volljurist und Politikwissenschaftler. Seit 1989 lebt er in Berlin, seit 2003 ist er Redakteur der "Blätter für deutsche und internationale Politik". Darüber hinaus ist er regelmäßiger Gast in Hörfunk und Fernsehen, u.a. im ARD-Presseclub, in der Phönix-Runde, bei Anne Will, Maybrit Illner und Sandra Maischberger. 2014 wurde Albrecht von Lucke mit dem Lessing-Förderpreis für Kritik ausgezeichnet, 2018 mit dem Otto-Brenner-Preis »Spezial«.

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Was, wenn Trump wieder kommt? Vier Strategien, wie Deutschland sich wappnen kann – Christoph von Marschall

Donnerstag, 25. April 2024, 18:00 Uhr, LzO Forum

Nur wenige Monate bleiben bis zur US-Wahl 2024. Bislang sieht es nach einem erneuten Duell der Polit-Dinosaurer Joe Biden (81) und Donald Trump (77) aus. Bidens hohes Alter bedeutet ein Risiko für die Demokraten und eine Chance für die Republikaner. Eine Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus würde Deutschland und Europa vor enorme Herausforderungen stellten. Doch sie verdrängen die Gefahr. Dabei könnten sie schon jetzt handeln, um die Risiken zu reduzieren.


Christoph von Marschall ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner “Tagesspiegel” und preisgekrönter Journalist. 2017/18 lebte der promovierte Historiker als erster Helmut Schmidt Fellow der Zeit-Stiftung und des German Marshall Fund in Washington, hatte Zugang zu Donald Trumps Weißem Haus und schrieb ein Buch, welche Erwartungen die europäischen Nachbarn an Deutschland haben und was sich an der deutschen Außenpolitik angesichts der Umbrüche in den internationalen Beziehungen ändern muss. Christoph von Marschalls Arbeiten wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – seine Obama-Biografie war ein Bestseller, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Neben seiner Tätigkeit für den Tagesspiegel ist er Gast im ARD-Presseclub und der Phoenix-Runde. Er kommentiert im Deutschlandfunk und im WDR, ist stellvertretender Vorsitzender des Berliner Presse Club e. V. und Autor.

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28.02.24 03:11:29