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Jugend stärken im Quartier (JustiQ)

bis Juni 2022

Zielgruppe

„Jugend stärken im Quartier“ (JustiQ) war ein mobiles, sozialpädagogisches Angebot für Schüler*innen von allen Schulen der Sek. I und II im Landkreis Oldenburg. Es diente der Prävention von aktiver und passiver Schulverweigerung und unterstützte die von Schulabsentismus betroffenen Schüler*innen, die Schulen und die Eltern.

 

Angebot

Wir suchten gemeinsam nach Lösungen und Wegen, um die individuellen Gründe für die Schulverweigerung zu erkennen und zu bearbeiten. Unser Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler zu aktivieren, ihre Kompetenzen und ihre Persönlichkeit zu stärken und mit ihnen wieder eine Perspektive zu entwickeln. Das Projekt setzte sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

Beratung/Clearing

Das Clearing basierte auf einer differenzierten Beratung und beinhaltete eine fachliche Einschätzung von Ursachen und Ausmaß der Schulverweigerung. Nach einem Clearing-Gespräch erfolgten eine Einschätzung von geeigneten Folgemaßnahmen und eine Weiterleitung an das Case-Management.

Case-Management

Das Case-Management bot eine langfristige, individuelle sowie bedarfs- und ressourcenorientierte Unterstützung an. Wir machten uns für den Weg zurück in die Schule stark oder zeigten entsprechende Alternativen auf. Dabei griffen wir auf ein großes Netzwerk von Institutionen und weiterführenden Hilfsangeboten zurück und agierten vermittelnd.

Mikroprojekte

Wir erarbeiteten Kleinstprojekte und setzetn sie in den Quartieren um. Hier waren Kreativität und handwerkliches Geschick ebenso gefragt wie Teamarbeit, Konzentration und Ausdauer. Unter fachlicher Anleitung konnten die Schülerinnen und Schüler die Mikroprojekte durch eigene Ideen aktiv mitgestalten. Auf diese Weise wurden sie in ihrer Teilhabe und ihrer Selbstwirksamkeit, in Team- und Kritikfähigkeit sowie Zuverlässigkeit gefördert. Dabei stand der Austausch mit Jugendlichen in ähnlichen Lebenslagen im Vordergrund.