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Gesellschaft

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Vortrag und Diskussion: (Un)sicherheit in der Gesellschaft Perspektiven auf Diskriminierung und Zugehörigkeit
Do. 26.11.2026 18:30
  Oldenburg

- Was bedeutet Sicherheit und für wen gilt sie eigentlich? Der Vortrag rückt Stimmen aus dem Alltag in den Mittelpunkt und zeigt, wie unterschiedlich Menschen Sicherheit erleben – abhängig von Zuschreibungen, gesellschaftlichen Strukturen und Machtverhältnissen. Dabei wird sichtbar, wie Sprache, Schweigen und gesellschaftliche Debatten darüber entscheiden, wer sich zugehörig fühlen kann – und wer nicht. Der Vortrag lädt zu einem Perspektivwechsel ein: weg von der Frage, ob Unsicherheit „berechtigt“ ist, hin zu der Frage, wie sie gesellschaftlich entsteht – und was das für unser Zusammenleben bedeutet. Bayan Anouz ist Pädagogin, Dozentin und Beraterin. Für Workshops zur politischen Teilhabe neu Eingebürgerter erhielt sie 2026 den Integrationspreis der Stadt Oldenburg.

Kursnummer 26BO11307
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Gebühr: kostenlos
Bildvortrag: Grönland Eine fotografische Liebeserklärung
Fr. 27.11.2026 18:30
  Wardenburg

- Kultur und Natur der Inuit - dies sind die Themen der Reiseberichte des Fotografen Arno Kollmann. Über mehrere Jahrzehnte besuchte er das Land und beschäftigte sich mit den Menschen und der großartigen Natur. Daraus entstanden faszinierende Geschichten in Wort und Bild. Dieser Bildvortrag ist keine bloße Bestandsaufnahme - es ist die Chronik einer tiefen Freundschaft mit der größten Insel der Welt. Anschließend an den Vortrag wird die Ausstellung "Grönland" im VHS-Haus eröffnet.

Kursnummer 26BW11501
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Gebühr: 19,00
Keine Ermäßigung möglich.
Not am Mann - Online Die Erfindung toxischer Männlichkeit
So. 29.11.2026 19:30
  Livestream - vhs.wissen

- Was passiert, wenn eine Gesellschaft aufhört, Männern Geschichten zu erzählen, in denen sie sich wiederfinden können? In diesem Vortrag  analysiert Eva Ladipo, wie Popkultur, Politik und Medien ein Vakuum hinterlassen haben, das rechte Influencer, toxische Männerforen und autoritäre Rollenvorbilder wie Trump oder Musk füllen. Zwischen Kinoleinwand und Kommentarspalten, zwischen #MeToo und der AfD wird deutlich: Wer über Männlichkeit nicht spricht, überlässt das Feld denen, die sie am liebsten in Machtfantasien und Frauenhass konservieren möchten. Eva Ladipo studierte Politische Wissenschaften in Cambridge und promovierte über das russische Steuersystem. Die Journalistin arbeitete als Redakteurin, Ressortleiterin und Korrespondentin bei der FAZ, der Financial Times Deutschland, Vanity Fair, Financial Times und Die Welt. Sie hat in Russland, Kolumbien und in den USA gearbeitet, bevor sie in Großbritannien gelandet ist. Bei Reclam ist 2026 das Buch „Not am Mann“ erschienen.

Kursnummer 26BO11030
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Gebühr: kostenlos
Vortrag: Mehr als ein Spielfeld Einblicke in zwei Forschungsprojekte zur Geschichte von Sportstätten
Mi. 02.12.2026 18:30
  Oldenburg

- In Kooperation mit der Oldenburgischen Landschaft. Selbst wer regelmäßig eine Turnhalle, ein Schwimmbad oder einen Sportplatz besucht, denkt kaum über die Geschichte dieser Orte nach. Es lohnt sich, genau hinzuschauen: An diesen Orten zeigen sich gesellschaftliche Veränderungen, Konflikte und Gemeinschaftserfahrungen. Merle Bülter und Sonja Broy von der Oldenburgischen Landschaft berichten von zwei Projekten, in denen sie die Geschichte von Sportstätten im Oldenburger Land erforschen. Sie zeigen auch, wie Interessierte aktiv an der Erforschung dieser Orte mitwirken können - egal ob sportaffin oder geschichtsinteressiert.

Kursnummer 26BO11507
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Gebühr: kostenlos
Gottes Zeit - Online Jüdische, christliche und pagane Zeitvorstellungen und Zeiterfahrungen in der Antike
Fr. 04.12.2026 19:30
  Livestream - vhs.wissen

- War das Leben in der Antike gemütlicher oder gab es damals schon ähnlich viel Stress wie heute? In Judentum wie Christentum gab es Gruppen, die ein schreckliches Ende aller Weltzeit erwarteten. Wie verbreitet waren solche apokalyptischen Zukunftsszenarien? Wie ging man im Alltag mit den konkurrierenden Zeitrechnungen um, beispielsweise religiös motivierten Zeitrechnungen und politischen Chronologien nach Kaisern oder Konsulen? Wie erfuhren Menschen ganz praktisch, was die Stunde geschlagen hatte und was hatte das alles mit Religion zu tun? Antworten auf alle diese Fragen finden sich in einem größeren Buch, an dem Christoph Markschies arbeitet und dessen Inhalte er kurz gefasst vorstellt. Christoph Markschies ist Professor für Antikes Christentum an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er wurde u. a. mit dem Hanns-Lilje-Preis der Göttinger Akademie und dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet und gehört dem Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste an.

Kursnummer 26BO11032
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Gebühr: kostenlos
Die Bauern waren nicht überrascht - Online Pandemische Geschichte auf dem Lande: Das Beispiel Schweinepest
Mi. 09.12.2026 19:30
  Livestream - vhs.wissen

- Die Verwunderung war groß, als die Corona-Pandemie die Welt im März 2020 in den Lockdown zwang: So etwas hatte man noch nie erlebt. Für alle, die in der Landwirtschaft mit Tieren zu tun haben, ist das Leben mit potentiell katastrophalen Krankheitserregern jedoch seit Jahrzehnten betriebliche Normalität. Der Vortrag bietet anhand des Beispiels der Schweinepest einen Überblick über den Umgang mit Tierseuchen vom 19. Jahrhundert bis heute und fragt nach den Veränderungen für Menschen und Tiere. Dabei entsteht ein neues Bild von Landwirtschaft in der Moderne: Agrarproduktion als ständige Auseinandersetzung mit Krisen, die einfach nicht verschwinden wollen. Frank Uekötter lehrt Technik- und Umweltgeschichte an der Universität Bochum.

Kursnummer 26BO11031
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Gebühr: kostenlos
Rubens oder Rembrandt - Online Werke der Holländischen und Flämischen Malerei des Barock in der Alten Pinakothek
Do. 10.12.2026 19:30
  Livestream - vhs.wissen

- 1581 schlug die Geburtsstunde der Republik der Vereinigten Niederlande, als sich die sieben nördlichen niederländischen Provinzen von der spanischen Herrschaft lossagten. Damit begann eine tiefgreifende künstlerische Neuentwicklung, die zur Ausbildung eines eigenen Malstils führte, der heute im deutschen Sprachraum als „holländisch“ bezeichnet wird. Dabei blieben die Themen der niederländischen Malerei bestehen. Landschaftsbilder, Seestücke und Genrebilder erhielten jedoch regionaltypische Züge; viele Sujets spiegelten den bürgerlich geprägten Alltag. So rückten Dünenlandschaften, holländische Küsten und häusliche Interieurs ins Zentrum und prägten damit ein Angebot zur Identifikation, in dem das Streben nach politischer Unabhängigkeit Ausdruck fand. Für die flämische Malerei blieben die traditionellen Auftraggeber – Adel und Kirche – weiterhin bestimmend. Das belegt beispielhaft das Werk von Peter Paul Rubens, der aber auch in den nördlichen Niederlande viele Bewunderer fand – darunter Rembrandt, der in seinen Werken den künstlerischen Wettstreit suchte und in der Auseinandersetzung eigene Impulse setzte. In der Führung werden anhand von Beispielen in der Alten Pinakothek die Unterschiede, aber auch die Parallelen der künstlerischen Auffassungen vorgestellt.   Mirjam Neumeister ist Sammlungsdirektorin der Alten Pinakothek und Sammlungsleiterin für Flämische Barockmalerei an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München. Die Veranstaltung wird live aus der Alten Pinakothek in München gestreamt.

Kursnummer 26BO11033
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Gebühr: kostenlos
Die Bischofskirche von Ostia - Online
So. 10.01.2027 19:30
  Livestream - vhs.wissen

- Die Bischofskirche von Ostia, der Hafenstadt Roms, wurde von Konstantin dem Große kurz nach der Legalisierung des Christentums gestiftet. Damit gehört sie zu den ältesten Kirchen überhaupt. Im Gegensatz zu den meisten anderen konstantinischen Kirchenstiftungen ist diese Bischofskirche nie nachträglich überbaut worden, so dass hier - einmalig für den Beginn der christlichen Sakralarchitektur - Aussehen und Gestaltung einer Kirche aus der Zeit zwischen 320 und 330 freigelegt werden können. Seit 2023 wird die Anlage von den Universitäten Bonn und Köln gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut in Rom und in Kooperation mit der römischen Universität La Sapienza ausgegraben. Im Vortrag werden die Ergebnisse der bisherigen Grabungskampagnen vorgestellt.  Sabine Feist lehrt Christliche Archäologie an der Universität Bonn

Kursnummer 26BO11034
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Gebühr: kostenlos
Schönheit der Astrophysik - Online
Mi. 13.01.2027 19:30
  Livestream - vhs.wissen

- Die Astronomie gehört zu den schönsten Wissenschaften überhaupt, weil wir mit ihr faszinierende und atemberaubend ästhetische Aufnahmen gewinnen. Einen großen Anteil daran haben Weltraumteleskope wie Hubble oder neuerdings James Webb. Doch auch andere Instrumente und Methoden der Astrophysik liefern Bilder, die einen große Reiz ausüben. Dr. Andreas Müller entführt sein Publikum in die Magie der astronomischen Aufnahmen und tritt den Beweis an: Die Schönheit der Bilder wird noch tiefer empfunden, wenn man sie mit etwas mehr wissenschaftlichem Hintergrundwissen betrachtet. Andreas Müller ist Astrophysiker und Chefredakteur von „Sterne und Weltraum“

Kursnummer 26BO11036
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Gebühr: kostenlos
Die Frage von Krieg und Frieden im Völkerrecht - Online
Mi. 20.01.2027 19:30
  Livestream - vhs.wissen

- Im ersten Teil wird die Grundnorm der seit 1945 geltenden Völkerrechtsordnung, das Verbot der Anwendung militärischer Gewalt in den internationalen Beziehungen, vor ihrem historischen Hintergrund und in ihrem heute maßgeblichen systematischen Zusammenhang entfaltet. Im zweiten Teil werden die aktuellen politischen Herausforderungen des Völkerrechts der Friedenssicherung und dessen denkbare Zukunftsperspektiven in den Blick genommen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion.    Claus Kreß ist Professor für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität zu Köln. 2019 wurde er zum Richter ad hoc am Internationalen Gerichtshof in Den Haag ernannt. Seit 2021 ist er Sonderberater des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs zum Verbrechen der Aggression. Er ist Mitglied der Leopoldina und Life Member des Clare Hall College der Universität Cambridge.

Kursnummer 26BO11038
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Gebühr: kostenlos
Praxis-Workshop: Umgang mit demokratiefeindlichen, diskriminierenden Parolen
Do. 21.01.2027 17:00
  Oldenburg

- In Kooperation mit dem Präventionsrat Oldenburg. Der Arbeitskollege zieht über Minderheiten her? In der Nachbarschaft oder im Sportverein fallen diskriminierende Sprüche? Im Bus wird ein Fahrgast wegen seiner Herkunft beleidigt? Wer sich in solchen Momenten sprachlos fühlt und sich nachher am meisten über sich selbst ärgert – nämlich darüber, nichts gesagt zu haben – ist hier richtig. Schweigen kann nämlich Zustimmung bedeuten – und wir wollen gegen dieses Schweigen angehen. Gemeinsam werden wir kommunikative Muster unseres Gegenübers (er)kennen lernen und vielfältige Reaktionsmöglichkeiten ausprobieren. So können wir für ein Klima sorgen, welches demokratiefeindliche und diskriminierende Parolen in unserem Umfeld nicht einfach hinnimmt. Neugier und aktives Mitmachen werden bei diesem interaktiven Workshop vorausgesetzt. Helga B. Gundlach, M.A., ist Trainerin für Interkulturelle Kompetenz, Diversity, Konfliktmanagement und Demokratiestärkung

Kursnummer 26BO11301Z
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Gebühr: kostenlos
Paludikultur bald vor unserer Haustür? Neues Wirtschaften auf altem Fundament
Di. 26.01.2027 19:00
  Oldenburg

- Moore sind potente Klimaschützer. Die Begründung findet sich in ihrer faszinierenden Entstehungsgeschichte: daraus lassen sich tiefere Erkenntnisse zur Klimarelevanz der noch vorhandenen Restmoore ableiten. Die besondere Form der Moor-Bewirtschaftung, die Paludikultur, erfährt schon seit einiger Zeit eine hohe Aufmerksamkeit. Mittlerweile stehen der naturnahe Umgang mit den heute noch existierenden Torfkörpern und eine gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreiche Nutzung nicht mehr im Widerspruch zueinander. Sowohl Niedermoore als auch Hochmoore sind dazu in unterschiedlicher Weise geeignet. Unsere Region ist der moorreichste Teil Deutschlands! Das bislang unausgeschöpfte Potenzial unserer Moorböden kann helfen, im Transformationsprozess hin zu einer klimafreundlicheren Welt, riesige Mengen des klimawirksamen Gases Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre zu entfernen – wenn wir es zulassen und entsprechend handeln. Der grundlegende Einstieg in die Thematik gelingt über Pflanzen und Produkte der Paludi-Wirtschaft, kurze inhaltliche Inputs, zwei Mini-Experimente und die interaktive Auseinandersetzung mit analogen Modellen und Materialien zwischendurch.

Kursnummer 26BO11405
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Gebühr: 10,00
Workshop: Let's talk about diversity Für Beschäftigte in Medizin und Gesundheitsversorgung
Fr. 29.01.2027 09:00
  Oldenburg

- Vielfalt wird in der Gesellschaft sichtbarer und stärker wahrgenommen. Auch Einrichtungen in Medizin und Gesundheitsversorgung sind gefragt, diese Diversität zu gestalten. Die Kompetenz, mit Diversität und Diskriminierung umzugehen, hilft beim Erkennen von Bedarfen und Bedürfnissen. Denn nur so ist eine gerechte und angemessene Gesundheitsversorgung für alle Menschen möglich. Der Workshop vermittelt notwendiges Wissen über Diversität und Diskriminierung im Gesundheitswesen. Darüber hinaus bietet er Reflexionsräume und lädt ein, eigene Zuschreibungen, Schubladendenken und Stereotype zu erkennen und zu reflektieren. Die Teilnehmer*innen entwickeln Maßnahmen und Strategien für eine diversitätssensible und diskriminierungskritische Praxis. Also: Let´s talk about diversity! Dieser Workshop ist für Ärzt*innen, Therapeut*innen, Pflegende und Seelsorgende, Führungskräfte und Mitarbeiter*innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Niklas Ellerich-Groppe ist Medizinethiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Ethik in der Medizin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er forscht und lehrt zu ethischen Fragen der Diversität in Medizin und Gesundheitsversorgung sowie zur Digitalisierung des Gesundheitswesens und intergenerationellen Perspektiven in der Gesundheitsethik.

Kursnummer 26BO11304
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Gebühr: 53,00
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21.09.26 18:46:19