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Gerry Hahlo: Oldenburg – London und zurück
Auf den Spuren seiner aus Oldenburg vertriebenen Familie

Gerry Hahlos Ururgroßvater eröffnete 1841 in der Langen Straße ein sehr erfolgreiches Textilgeschäft. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts trat die Familie zum Christentum über – sein Großvater Georg wurde sogar konfirmiert. 1914 wurde das Geschäft verkauft und die Familie baute sich ein Haus in der Taubenstraße. Aufgrund der Nürnberger Gesetze von 1935 galt die Familie als jüdisch, was Gerrys Großvater dazu veranlasste, den Umzug seiner Kinder Ursula und Dieter sowie seiner Frau nach England durchzusetzen. Dort waren sie zwar heimatlos, aber in Sicherheit. Über die Geschichte seiner Familie, die vor 125 Jahren ein angesehenes Mitglied der Stadtgesellschaft war, hat Gerry ein Buch mit dem Titel “A boy on the train” geschrieben.

Bereits zum vierten Mal kommt der in Großbritannien lebende Gerry Hahlo auf Einladung von engagierten Oldenburger Bürgern nach Oldenburg. Nicht nur, weil er mittlerweile eine persönliche Beziehung zu unserer Stadt entwickelt hat, sondern vor allem auch deshalb, weil es ihm ein Anliegen ist, gemeinsam mit vielen Oldenburgern am 10. November am Erinnerungsgang teilzunehmen. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, eine Übersetzung findet bei Bedarf statt.

Gerry Hahlo: Oldenburg – London und zurück
Auf den Spuren seiner aus Oldenburg vertriebenen Familie

Gerry Hahlos Ururgroßvater eröffnete 1841 in der Langen Straße ein sehr erfolgreiches Textilgeschäft. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts trat die Familie zum Christentum über – sein Großvater Georg wurde sogar konfirmiert. 1914 wurde das Geschäft verkauft und die Familie baute sich ein Haus in der Taubenstraße. Aufgrund der Nürnberger Gesetze von 1935 galt die Familie als jüdisch, was Gerrys Großvater dazu veranlasste, den Umzug seiner Kinder Ursula und Dieter sowie seiner Frau nach England durchzusetzen. Dort waren sie zwar heimatlos, aber in Sicherheit. Über die Geschichte seiner Familie, die vor 125 Jahren ein angesehenes Mitglied der Stadtgesellschaft war, hat Gerry ein Buch mit dem Titel “A boy on the train” geschrieben.

Bereits zum vierten Mal kommt der in Großbritannien lebende Gerry Hahlo auf Einladung von engagierten Oldenburger Bürgern nach Oldenburg. Nicht nur, weil er mittlerweile eine persönliche Beziehung zu unserer Stadt entwickelt hat, sondern vor allem auch deshalb, weil es ihm ein Anliegen ist, gemeinsam mit vielen Oldenburgern am 10. November am Erinnerungsgang teilzunehmen. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, eine Übersetzung findet bei Bedarf statt.

30.09.26 23:31:08