- In Kooperation mit den Europäischen Förderalisten. Selbst im friedlich geglaubten Nordwesten häufen sich Fälle, in denen Ausspähung von kritischer Infrastruktur vermutet wird. Wie werden kritische Infrastrukturen vor dem Hintergrund neuer Unsicherheiten geschützt? Welche Verantwortung tragen Staat, Wirtschaft und jede*r Einzelne, wenn es darum geht, Systeme widerstandsfähiger zu machen? In einer Expertenrunde diskutieren wir über die Zukunft des Bevölkerungsschutzes: Wie lässt sich Schutz in einer zunehmend vernetzten und verletzlichen Welt organisieren? Die Diskussion wird moderiert von Peter Meiwald
- Für Kinder im Alter von 8-11 Jahren. Gefördert durch das Niedersächsische Kultusministerium. Wusstest du, dass du besondere Rechte hast? Die Kinderrechte der Vereinten Nationen zeigen uns, wie wir miteinander leben und umgehen wollen. Sie machen dich stark und geben dir Sicherheit. In dieser spannenden Projektwoche entdecken wir zuerst, was Kinderrechte bedeuten. Dann kannst du dich zusammen mit vielen anderen in Oldenburg und Umgebung für Kinderrechte einsetzen. Mach mit und werde Kinderrechte-Experte! Die Projektwoche findet in der VHS Oldenburg, Karlstraße 25 statt. Am zweiten Tag fahren wir gemeinsam mit dem Bus nach Wardenburg. Mittagessen ist enthalten. Nach Anmeldung über die Website und nach Anmeldeschluss erhalten die Eltern weitere Informationen per E-Mail.
- Wer Rassismus anspricht, bekommt selten ein "Danke für den Hinweis" zu hören. Meistens folgen Abwehr, Gegenvorwürfe - oder der stille Ruf, Spielverderber zu sein. Gleichzeitig ist nachvollziehbar, dass es keinen Spaß macht, moralisch belehrt zu werden. Über Rassismus reden müssen wir trotzdem, das Thema ist zu wichtig. An diesem Abend schauen wir gemeinsam, warum diese Debatten so oft eskalieren, und was es braucht damit sie besser gelingen. Bringen Sie bitte Ihre Meinung mit. Jannik Veenhuis (M.A. Islamwissenschaft) ist politischer Bildner, Berater und Organisationsentwicklung mit den Schwerpunkten Rassismuskritik und Antisemitismuskritik. In seinem Podcast "Falafel & Champagner" bespricht er gemeinsam mit Ercan Carikci die Wachstumsschmerzen der Migrationsgesellschaft.
- Vielfalt wird in der Gesellschaft sichtbarer und stärker wahrgenommen. Auch Einrichtungen in Medizin und Gesundheitsversorgung sind gefragt, diese Diversität zu gestalten. Die Kompetenz, mit Diversität und Diskriminierung umzugehen, hilft beim Erkennen von Bedarfen und Bedürfnissen. Der Workshop vermittelt notwendiges Wissen über Diversität und Diskriminierung im Gesundheitswesen. Darüber hinaus bietet er Reflexionsräume und lädt ein, eigene Zuschreibungen, Schubladendenken und Stereotype zu erkennen und zu reflektieren. Die Teilnehmer*innen entwickeln Maßnahmen und Strategien für eine diversitätssensible und diskriminierungskritische Praxis. Also: Let´s talk about diversity! Dieser Workshop ist für Ärzt*innen, Therapeut*innen, Pflegende und Seelsorgende, Führungskräfte und Mitarbeiter*innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Niklas Ellerich-Groppe ist Medizinethiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Ethik in der Medizin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er forscht und lehrt zu ethischen Fragen der Diversität in Medizin und Gesundheitsversorgung sowie zur Digitalisierung des Gesundheitswesens und intergenerationellen Perspektiven in der Gesundheitsethik.
- Sinti* und Roma* sind seit Jahrhunderten Teil der deutschen und europäischen Gesellschaft – und dennoch bleiben ihre Perspektiven, Geschichten und Lebensrealitäten oft unsichtbar oder werden von Vorurteilen geprägt. Der Vortrag beleuchtet historische Hintergründe, gesellschaftliche Ausgrenzung und die Folgen von Antiziganismus bis heute. Gleichzeitig richtet er den Blick auf Vielfalt, Selbstorganisation, politische Teilhabe und die Frage, wie eine diskriminierungskritische und gerechte Gesellschaft aussehen kann. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, stereotype Bilder zu hinterfragen und Räume für Austausch und Reflexion zu eröffnen.
- Rassismus in Medizin und Gesundheitsversorgung wird in der Öffentlichkeit durchaus wahrgenommen, aber nur zögerlich bearbeitet. Der Vortrag macht deutlich, wie sich Rassismus im Gesundheitswesen zeigt und welche konkreten Konsequenzen er haben kann. Er erklärt auch, warum jede*r in irgendeiner Form in Rassismus im Gesundheitswesen eingebunden ist - und wie dies den Ausgangspunkt bilden kann, um Rassismus im Gesundheitswesen zu bearbeiten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für Fragen und Diskussion. Niklas Ellerich-Groppe ist Medizinethiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Ethik in der Medizin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er forscht und lehrt zu ethischen Fragen der Diversität in Medizin und Gesundheitsversorgung sowie zur Digitalisierung des Gesundheitswesens und intergenerationellen Perspektiven in der Gesundheitsethik.
- Der Arbeitskollege zieht über Minderheiten her? In der Nachbarschaft oder im Sportverein fallen diskriminierende Sprüche? Im Bus wird ein Fahrgast wegen seiner Herkunft beleidigt? Wer sich in solchen Momenten sprachlos fühlt und sich nachher am meisten über sich selbst ärgert – nämlich darüber, nichts gesagt zu haben – ist hier richtig. Schweigen kann nämlich Zustimmung bedeuten – und wir wollen gegen dieses Schweigen angehen. Gemeinsam werden wir kommunikative Muster unseres Gegenübers (er)kennen lernen und vielfältige Reaktionsmöglichkeiten ausprobieren. So können wir für ein Klima sorgen, welches demokratiefeindliche und diskriminierende Parolen in unserem Umfeld nicht einfach hinnimmt. Neugier und aktives Mitmachen werden bei diesem interaktiven Workshop vorausgesetzt. Helga B. Gundlach, M.A., ist Trainerin für Interkulturelle Kompetenz, Diversity, Konfliktmanagement und Demokratiestärkung
- Ob Partnerschaftsgewalt, sexualisierte Gewalt, physische Misshandlungen im öffentlichen Raum oder auch digitale Gewalt - bei allen Gewaltformen sind Männer als Täter deutlich überrepräsentiert. Gewalthandeln ist also ganz offenkundig mit toxischen Männlichkeitskonstruktionen elementar verknüpft. In diesem Vortrag soll intensiv betrachtet und anhand von acht konkreten Thesen ausgeführt werden, wie genau traditionelle Männlichkeitsvorstellungen das Risiko männlichen Gewaltverhaltens gegenüber Mädchen und Frauen, aber auch gegenüber anderen Jungen und Männern, drastisch erhöhen. In Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg.
- Die junge Autorin Lucia möchte mit überholten Erzählstrukturen brechen. Leider ist sie nicht besonders erfolgreich. Doch eines Tages steht ein Pinguin vom Literaturmarketingkonzern vor ihrer Tür und bietet seine Hilfe an. Erfolgreich schreiben, aber zu welchem Preis? Ein Roman über den Zwiespalt zwischen eigenen Ansprüchen und der massentauglichen Verkaufbarkeit von Kunst im Kapitalismus.
- Was bedeutet Sicherheit und für wen gilt sie eigentlich? Der Vortrag rückt Stimmen aus dem Alltag in den Mittelpunkt und zeigt, wie unterschiedlich Menschen Sicherheit erleben – abhängig von Zuschreibungen, gesellschaftlichen Strukturen und Machtverhältnissen. Dabei wird sichtbar, wie Sprache, Schweigen und gesellschaftliche Debatten darüber entscheiden, wer sich zugehörig fühlen kann – und wer nicht. Der Vortrag lädt zu einem Perspektivwechsel ein: weg von der Frage, ob Unsicherheit „berechtigt“ ist, hin zu der Frage, wie sie gesellschaftlich entsteht – und was das für unser Zusammenleben bedeutet. Bayan Anouz ist Pädagogin, Dozentin und Beraterin. Für Workshops zur politischen Teilhabe neu Eingebürgerter erhielt sie 2026 den Integrationspreis der Stadt Oldenburg.